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Schiedsrichter
Schiedsrichter-Lehrgang mit Schwerpunkt „Konfliktmanagement“ auf der Sportschule Schöneck
In Gruppenarbeiten lernten die Schiedsrichter den Umgang mit Konfliksituationen
Insgesamt
acht Schiedsrichter des aktuellen Förderkaders der Verbands- und
Landesliga sowie weitere 15 ausgewählte Schiedsrichtertalente aus
den unterschiedlichsten Spielklassen kamen auf Einladung des
Verbandslehrstabes auf der Sportschule Schöneck zum jährlichen
Förderkader-Lehrgang zusammen.
Im
Mittelpunkt des Lehrgangs standen dieses Jahr aktuelle Geschehnisse
rund um den Themenbereich „Konfliktmanagement“. So wurden von
BFV-Präsident Ronny Zimmermann, der es sich nicht nehmen ließ den
Lehrgang zu besuchen, aktuelle Vorkommnisse aus Sicht des BFV
aufgearbeitet. Rolf Karcher, Lehrwart des Kreises Karlsruhe,
referierte eindrucksvoll über das Thema „Tipps zur Früherkennung,
Vermeidung und Deeskalation von Konflikten.“
Natürlich
kamen auch schiedsrichterspezifische Themen nicht zu kurz. In
verschiedenen Arbeitsgruppen wurden im Bereich Kompetenzentwicklung
Themen wie „Was können Schiedsrichter voneinander und was können
sie von Spielern lernen ?“ intensiv bearbeitet. Dabei wurden
taktische Maßnahmen genauso wie Spielsysteme und -strategien
besprochen.
Abgerundet
wurde der Lehrgang durch aktuelle Videoszenen aus dem
Bundesligageschehen, in denen das Verhalten der Schiedsrichter
analysiert wurde.
Oberliga-Schiedsrichter
Robin Siegl war denn auch voll des Lobes über den Lehrgang:
„Inhaltlich und in der Themenauswahl ein Lehrgang auf höchstem
Niveau ! Da war für jeden jede Menge Interessantes und
Lehrreiches dabei!
So
konnte auch Lehrgangsleiter und Verbandslehrwart Dr. Ronald
Möhlenbrock am Ende ein überaus zufriedenes Resumee ziehen: „Wir
sind auf dem richtigen Weg ! Die Weiterentwicklung der Schiedsrichter
im Persönlichkeitsbereich und die Sensibilisierung auch auf
Geschehnisse neben dem Platz lassen sich nicht voneinander trennen.
Wir müssen unsere Schiedsrichter auch auf diese Dinge vorbereiten!
Dazu haben wir einen weiteren Schritt getan !
Präsident Ronny Zimmermann besuchte die Veranstaltung und sprach zu den Schiedsrichter-Talenten
Pforzheim gewinnt das Schiedsrichter-Turnier
Die Pforzheimer konnten ihren Vorjahressieg verteidigen
Schon von Anfang an demonstrierten die
Goldstädter Schiedsrichter ihre fußballerischen Qualitäten und
ließen den anderen Vereinigungen nicht den Hauch einer Chance. Mit
acht Siegen aus acht Spielen verteidigten sie souverän ihren Titel,
den sie bereits im Vorjahr für sich entscheiden konnten. „Unsere
Mannschaft hat drei der letzten vier Turniere gewonnen. Somit kann
man schon von einer gewissen Dominanz sprechen“, freute sich Jörg
Augenstein, der Vorsitzende der Pforzheimer Referees.
Bereits um 10 Uhr begann das Turnier
mit dem Eröffnungsspiel Heidelberg – Bruchsal, das die SrVgg
Bruchsal mit 1:0 gewann. In weiteren 35 Spielen konnten die badischen
Schiedsrichter unter den wachsamen Augen des Präsidenten, Ronnie
Zimmermann, und des Vize-Präsidenten Günther Seith, beweisen, dass
sie Futsal auch in der Praxis beherrschen.
Als um 17:15 Uhr das letzte Spiel
abgepfiffen wurde, begann für die fast 100 freiwilligen Helfer der
SrVgg Mannheim, die das diesjährige Turnier turnusmäßig
ausrichtete, der eigentliche Stress. Innerhalb von 20 Minuten
verwandleten sie das Spielfeld in einen Festsaal. „Ich muss vor
meinen Schiedsrichtern den Hut ziehen. Manche haben drei Tage
hintereinander für dieses Event gearbeitet. Das ist heute nicht mehr
selbstverständlich“, ist Jörg Friedrichs, dem Mannheimer
Schiri-Chef, der Stolz über seine Mannen anzusehen.
Diese Leistung lobte auch Michael
Mattern, der stellvertretende Kreisvorsitzende des Fußballkreises
Mannheim. Dabei dankte er auch dem Neulußheimer Bürgermeister,
Herrn Hoffmann, der die Hardt-Halle für diese Veranstaltung
kostenlos zur Verfügung stellte.
Bei der abschließenden Siegerehrung
gratulierte der Verbandsschiedsrichter-Obmann Jürgen Groh den
Pforzheimern zu ihrem Sieg und den anderen Vereinigungen zu ihren
Platzierungen. Dabei vergaß er auch nicht die Schiedsrichter, die an
diesem Abend den schwersten Job hatten, nämlich die „pfeifenden“
Kameraden. Diese bekamen als Dankeschön für ihren Einsatz zwei
Eintrittskarten für die Rhein-Neckar-Löwen. Alle anderen Akteure
konnten sich unabhängig ihrer Platzierung über einen Mannheimer
Wasserturm aus Metall freuen, der sie noch lange an dieses Turnier
erinnern soll.
Letzter Höhepunkt war ein
Überraschungsauftritt der Travestiekünstlerin Celine Bouffier, die
durch musikalische Einlagen, sowie ihrem Witz für gute Stimmung
sorgte und damit einen gelungenen Abschluss des Turniertages
darstellte.
Die Platzierungen: Pforzheim (1.),
Sinsheim (2.), Mannheim (3), Tauberbischofsheim (4.), Karlsruhe (5.),
Heidelberg (6.), Bruchsal (7.), Mosbach (8.) und Buchen (9.)
Ehrungen im Kreis Heidelberg
Johannes Kolmer, Walter Kloe, Klaus von Taschitzki und Hans-Dieter Krieg
Die Schiedsrichtervereinigung Heidelberg ehrte ihre verdienten Schiedsrichter-Kameraden. Dazu konnte der Vorsitzende Hans-Dieter Krieg neben dem Kreisvorsitzenden Johannes Kolmer auch den Ehren-Verbandsschiedsrichter-Obmann, heinz Morlock, als Ehrengäste begrüßen. Höhepunkt des Abends war die Ehrung der beiden langgedienten Kameraden Walter Kloe und Klaus von Taschitzki. Beide wurden für die 60jährige Zugehörigkeit zur Schiedsrichter-Gilde ausgezeichnet. "Es ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, dass jemand seinem Hobby so lange treu ist", lobte Hans-Dieter Krieg und dankte den beiden für ihre langjärige aktive Arbeit, die sie für die HGeidelberger Schiedsrichter geleistet haben. Folgende KAmeraden wurden an diesem Abend auch noch geehrt: 10 Jahre
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Ali Bayram VFB Leimen
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Musa Dursun FC Ast Walldorf
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Raphael Stiefvater TSV Rettigheim
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Wolfgang Stiefvater FC Ast Walldorf
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Patrick Sturm
TSG Rohrbach
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Ali Tam VFR Walldorf
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Günter Wiesinger
VFL Heiligkreuzsteinach
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Veli Yildiz
Heidelberger SC
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20 Jahre
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Ayvac Tuncay FC Hirschhorn
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30 Jahre
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Bernd Schröter FC Bad St.Ilgen
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Gerd Wolf SV Waldwimmersbach
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40 Jahre
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Hans Jörg Egner TSV Handschußheim
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Siegmund Hoffmann
FC Bad St.Ilgen
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Gerd Rodner SV Sandhausen
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50 Jahre
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Karl Heinz Knopf FC Rot |
Förderkaderstützpunkt mit Spielbesuch in Sandhausen
Schiedsrichter und Coaches beim Spielbesuch in Sandhausen Quelle: Möhlenbrock
Inzwischen Tradition und doch immer
wieder interessant. So beschrieb ein Teilnehmer des aktuellen
Förderkaders das obligatorische Treffen Anfang November. Da
insbesondere in den ersten Wochen der neuen Bundesligasaison es
etliche Diskussionen in den Bereichen „Absichtliches Handspiel“
und „Offene Sohle“ gegeben hat , verwunderte es auch niemanden,
dass gerade diese Schwerpunkte in den Ausführungen von
Verbandslehrwart Dr. Ronald Möhlenbrock analysiert wurden.
„Unser Ziel muss es sein, eine
möglichst einheitliche Regelauslegung zu erreichen“ so der
Verbandslehrwart in seinen einführenden Worten.
Die angeregte Diskussion bei der
Videoanalyse zeigte, dass mit dieser Zielsetzung genau der Kernpunkt
getroffen wurde. Um es nicht bei der Theorie zu
belassen, wurde der Stützpunkt durch einen Spielbesuch in der 2.
Bundesliga abgerundet. Beim Spiel zwischen dem SV Sandhausen und
Hertha BSC Berlin konnte der rege Meinungsaustausch zwischen den
Schiedsrichtern und Coaches in realen Szenen sozusagen „online“
weiter intensiviert werden.
Schiedsrichter-Klassifizierung 2012/13
Die Weichen für die neue Saison sind bereits gestellt. Der
Verbandsschiedsrichter-Ausschuss hat die Leistungen der
Schiedsrichter in der letzten Saison analysiert und über die Auf-und
Abstiege in den einzelnen Verbandsklassen entschieden.
Marcel Göpferich (Bruchsal) hat seine erste Runde in der 3. Liga
souverän gemeistert und am Ende den 11. Rang von 23 Schiedsrichtern
belegt. Nun kann er in seiner zweiten Saison auf der gesammelten
Erfahrung aufbauen und vielleicht an die nächsthöhere Spielklasse
anklopfen. Darüber hinaus wird er wieder als Assistent in der 2.
Bundesliga fungieren.
Ebenfalls gut geschlagen hat sich das badische Trio in der
Regionalliga. Dominik Bartsch und Andreas Bischof (beide
Tauberbischofsheim) belegten von den 24 SR des Süddeutschen
Fußballverbandes die Plätze sechs und acht. Tobias Fritsch
(Bruchsal) konnte sich als Neuling gleich Platz sieben sichern und
wird, wie seine beiden anderen Kollegen, im kommenden Jahr weiter in
der Regionalliga pfeifen und in der 3. Liga als Assistent eingesetzt.
In der Oberliga Baden-Württemberg waren sieben badische
Schiedsrichter im Einsatz. Ivo Leonhardt (Mannheim) erreichte dabei
am Ende den zweiten Platz und verfehlte den Aufstieg sehr knapp.
Stefan Faller (Bruchsal), Tobias Schmitz (Mannheim) und Cem
Tekinarslan (Karlsruhe) konnten sich einen guten Mittelfeldplatz
erarbeiten. Für Michael Schroeter (Heidelberg) war die Saison schon
nach der Vorrunde beendet. Bei ihm ist im Winter das Kreuzband
gerissen und er befindet sich zur Zeit in der Reha-Phase. Für
Michael Geggus (Karlsruhe) und Markus Werthwein (Sinsheim) ist die
Saison nicht so erfreulich verlaufen und sie müssen den Weg in die
Verbandsliga antreten. Sie werden durch Fabian Ebert (Mannheim) und
Cenk Tekinarslan (Karlsruhe) ersetzt. Diese beiden Kameraden konnten
in der abgelaufenen Saison in der Verbandsliga am meisten überzeugen
und werden künftig auch als Assistent in der Regionalliga im Einsatz
sein. Von den 23 Verbandsliga-Schiedsrichtern mussten aber auch drei
die Klasse Richtung Landesliga verlassen, nämlich David Reichelt
(Mannheim), Pascal Rohwedder (Karlsruhe) und Florian Jakel
(Mannheim). Aufgestiegen aus der Landesliga sind Pascal Kinzig
(Pforzheim) und Patrick Laier (Heidelberg). Beide zeigten in ihren
Spielen sehr gute Leistungen. Komplettiert wird die Verbandsliga in
der neuen Runde durch Martin Mansel (jetzt Bruchsal), einem
Austausch-Schiedsrichter aus dem Südwestdeutschen Fußballverband.
In der Landesliga gab es ebenfalls drei Absteiger. Das sind
Carsten Reinhardt, Andy Grüßung (beide Tauberbischofsheim) und
Philip Federlechner (Karlsruhe). Stephan Treiss (Heidelberg) wechselt
Studienbedingt nach Hamburg. Daniel Bundschuh (Tauberbischofsheim)
und Mustafa Bagci (Heidelberg) haben während der Saison aufgehört,
während Musa Dursun ebenfalls nicht mehr für die Landesliga
klassifiziert wurde.
Aus der Kreisliga-Nachwuchsrunde steigen folgende 8 SR in die
Landesliga auf: Florian Kuppinger (Pforzhei), Johannes Horn
(Tauberbischofsheim), Nikolai Kimmeyer (Karlsruhe), Artur Njoya und
Thomas Schneider (beide Mannheim), Joscha Klemm (Bruchsal), Lukas
Weinzierl (Heidelberg) und Philipp Mößner (Karlsruhe).
Zusammen mit einem weiteren Neuzugang aus dem Südwesten, Manuel
Frech, der in Heidelberg wohnt und studiert, umfasst die
Landesliga-Liste 46 SR.
Insgesamt stehen für die kommende Saison somit genau 80
Schiedsrichter auf Verbandsebene für Spielleitungen zur Verfügung.
Badischer Jungschiedsrichter auf Berliner Lehrgang
Mario Hildebrand (rechts) mit FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer
Wie
bereits in den letzten Jahren veranstalteten die Schiedsrichter des
Berliner Fußballverbandes einen viertägigen Lehrgang für
Jungschiedsrichter und der badische Fußballverband durfte wieder
einen Teilnehmer schicken. Als diesjähriger Vertreter wurde Mario
Hildebrand aus Tauberbischofsheim ausgewählt. Der 16jährige war
über die Nominierung hoch erfreut. „Ich war gerade auf dem Weg zu
einem Jugendspiel, als mein Handy klingelte und Jürgen Groh
(Vorsitzender der badischen Schiedsrichter; Anm. d. Red.) mir
mitteilte, dass ich nach Berlin fahren darf.“
Für
diesen Lehrgang wurden 42 Jungschiedsrichter aus ganz Deutschland
ausgewählt, die aufgrund ihres jungen Alters und ihrer bisherigen
Leistungen in ihren Spielen als besonders förderungswürdig
angesehen werden. Dazu zählt Mario eindeutig. Der
Tauberbischofsheimer pfeift mit gerade erst 16 Jahren bereits in der
Herren-Landesliga und hat bisher in seinem ersten Jahr in dieser
Klasse einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Komplettiert wurde das
Teilnehmerfeld durch drei Wiener Jungschiedsrichter, die die weite
Anreise aus Österreich auf sich genommen haben, um bei der 21.
Auflage dieser Veranstaltung teilzunehmen. Der
Lehrgang fand im Leistungszentrum Berlin-Wannsee statt. Dabei konnten
die jungen Schiedsrichter einiges Wissenswerte mitnehmen. So
präsentierte der Lehrgangsleiter Uwe Specht Top-Schiedsrichter, wie
Daniel Siebert, der in der 2. Bundesliga aktiv ist, und auch weitere
Regionalliga-Schiedsrichter als Referenten. Um die Regelkenntnis der
Teilnehmer zu überprüfen, wurden auch zwei Regeltest durchgeführt. Doch
auch für die körperliche Fitness der Jungschiedsrichter wurde in
Berlin stets gesorgt. So
wurde neben dem FIFA-Lauftest auch ein acht Kilometer langer
Wannsee-Lauf um den See herum praktiziert.
Aber
es wurde auch für Abwechslung vom des stressigen Lehrgangsprogramm
gesorgt. So besuchten die 42 Teilnehmer auch das Berliner
Olympiastadion, um dort das Bundesliga-Spiel von Hertha BSC
Berlin anzuschauen.
Am
vorletzten Abend stand der Höhepunkt der Veranstaltung auf dem Programm. Der
FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer kam zu Besuch und referierte über
das Thema „Spielertypen“. Doch neben dem spannenden Referat war
es den Anwesenden ein Anliegen zu erfahren, wie es in der Bundesliga
so zugeht. „Es
war sensationell, als Felix uns zeigte, wie er in der Bundesliga mit
den einzelnen Spielern spricht
und umgeht“, sagt der 16-Jährige ganz angetan. Nach
dem hochrangigen Besuch von Zwayer, unternahmen die
Schiedsrichtertalente noch eine Abschiedsfeier
im Berliner Landesleistungszentrum. „Wir
waren eine wirklich super Truppe und demnach ist es sehr schade, dass
der Lehrgang so schnell
verlief. Allerdings halten wir den Kontakt über das Internet
aufrecht und vielleicht sehen wir uns
mal wieder“, resümierte der zufriedene Referee und fügte
lächelnde an: „Dass
ich einmal als Schiri nach Berlin komme, hätte ich mir nie erträumt.
Die Erfahrungen die ich dort
sammeln konnte sind großartig.“
Als
Fazit kann man von einem absolut gelungen Lehrgang sprechen, bei
welchem sich Mario gut präsentieren
konnte.
Blutspenden statt Blutgrätsche
Die Mosbacher Schiedsrichter bei ihrer Blutspendeaktion
Die Mosbacher Schiedsrichter waren mit mehr als 20 Aktiven zum Blutspenden in der Pattberghalle in Neckarelz erschienen, um zur Ader gelassen zu werden. Die Schiedsrichter wollten mit dieser Aktion einen Betrag dazu leisten, der rückläufigen Blutspendebereitschaft entgegen zu wirken. Das Ganze stand unter dem Motto „Wir wollen Blutspender sehen, aber keine Blutgrätschen“. Auf dem Bild ist ein Teil der “pfeifenden Spender“ zu sehen, die von den beiden Bereitschaftsführern des DRK Mosbach, Frau H. Ostant und Herrn D. Kautzmann, begleitet wurden. Die Spendenteilnahme sollte auch das Interesse der sportbegeisterten Bevölkerung an der Schiedsrichterei wecken und den ein oder anderen zur Teilnahme am Neulingskurs am 08.03.12 um 19:00 Uhr beim FC Mosbach animieren.
Mosbacher Schiedsrichter als "Lebensretter"
Die Mosbacher "Lenbensretter" mit ihrem Ausbilder Herrn Urban (links)
Im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung ließen sich 13 Mosbacher Schiedsrichter im Bereich “lebensrettende Sofortmaßnahmen“ ausbilden. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung lag im Bereich "Sport und Sportverletzung". Durch diese zusätzliche Ausbildung wurde die Kompetenz der Spielleiter weiter gesteigert. Der zweitägige Lehrgang fand in der Sportgaststätte des FV Mosbach statt und konnte durch die Unterstützung des Badischen Sportbundes organisiert werden. Die Bilder zeigen die Teilnehmer zu Beginn des Seminars mit dem Ausbilder des DRK Mosbach, Herrn Urban (Bild oben), sowie mit der Vorsitzenden des Badischen Sportbundes des Kreises Mosbach, Frau Dr. Dorothee Schlegel, und dem Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses, Rainer Braun (Bild unten).
Lutz Wagner bei den badischen Verbands-Schiedsrichtern
Lutz Wagner bei der Halbzeittagung in Michelfeld
Die Halbzeittagung der badischen Verbands-Schiedsrichter und -Beobachter fand dieses Jahr in der Turnhalle des TSV Michelfeld statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, alle Akteure über Neuigkeiten zu informieren und sie auf die anstehende Rückrunde einzustimmen. So berichtete der Präsident, Ronald Zimmermann, über die Spielklassenstrukturreform in der Regionalliga und den Amateurfußballkongress. Außerdem war es ihm wichtig, auch nochmal auf das Thema der Gewaltprävention einzugehen, das in letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Am Ende seines Vortrages honorierte er, dass sich "im Schiedsrichterwesen des badischen Fußballverbandes einiges getan hat". Danach folgte ein zweistündiges Referat von Lutz Wagner, der nach 197 Bundesliga-Spielen zum Ende der Saison 2009/10 seine aktive Laufbahn aus Altersgründen beendete. Seit Mai 2010 ist der 48jährige nun Koordinator für Regelauslegung und Basisarbeit, sowie Nachwuchsförderung beim DFB. Schwerpunkt seines Vortrages war die Fragestellung, "wie vermittle ich meine Entscheidungen nach außen". Dabei setzte er immer wieder kurze Videoszenen als Anschauungsmaterial ein und sorgte mit zahlreichen Anekdoten aus seinen früheren Spielleitungen für das ein oder andere Schmunzeln unter den Anwesenden. Nach der anschließenden Mittagspause tagten die Schiedsrichter und die Beobachter jeweils getrennt weiter, um sich ihren spezifischen Themen widmen zu können. So informierte Felix Wiedemann die Schiedsrichter über die Neuigkeiten aus dem Spielbetrieb, während Thomas Längle als Mitglied des Verbandslehrstabes die Beobachter schulte.
Die Verbandsschiedsrichter bei der Halbzeittagung
Pforzheim gewinnt das Schiedsrichter-Turnier
Der Vorsitzende Jörg Augenstein freut sich mit seinen frischgebackenen Turniersiegern
Am Samstag, den 21. Januar 2012, fand in der Ludwig-Erhardt-Halle in Mosbach das traditionelle Hallenturnier der Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes statt. Es wird bereits seit 1981 jährlich veranstaltet und daran nehmen alle neun Schiedsrichtervereinigungen, nämlich Pforzheim, Karlsruhe, Bruchsal, Mannheim, Heidelberg, Sinsheim, Mosbach, Buchen und Tauberbischofsheim, teil. Der Austragungsort wechselt jährlich zwischen den Vereinigungen und so hatte dieses Jahr die Schiedsrichter-Vereinigung Mosbach die ehrenvolle Aufgabe, das Turnier auszurichten. Seit vier Jahren wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ nach Futsal Regeln gespielt. Während es im letzten Jahr ein Herzschlagfinale gab, war es in diesem Jahr eine deutliche Angelegenheit. Die Pforzheimer Schiedsrichter-Vereinigung konnte gleich ihre ersten beiden Spiele gegen Sinsheim und Bruchsal gewinnen und schon früh ihre Ambitionen auf den Turniersieg unter Beweis stellen. Dabei ließen sie sich auch durch das anschließende Remis gegen Karlsruhe nicht aus der Ruhe bringen. Durch ihren knappen 3:2 Sieg gegen den Titelverteidiger Tauberbischofsheim war ihnen der Turniersieg nicht mehr zu nehmen. Mit sieben Siegen und einem Remis gewannen die Pforzheimer das 31. Schiedsrichterturnier deutlich und ließen ihren Vorsitzenden, Jörg Augenstein, strahlen. „ Damit haben wir zwei der bisherigen vier Futsal-Turniere gewonnen. So kann es weiter gehen“, findet Augenstein. Der letztjährige Turniersieger Tauberbischofsheim musste sich mit dem 2. Platz begnügen, die Schiedsrichter-Vereinigung Heidelberg konnte ihren dritten Platz aus dem Vorjahr verteidigen. Auf den Plätzen vier bis neun folgten Karlsruhe, Bruchsal, Sinsheim, Mannheim, Mosbach und Buchen. Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich Gastgeber Rainer Braun, der Vorsitzende der Mosbacher Schiedsrichter, bei allen Anwesenden für den sportlich fairen Turnierverlauf und überreichte jedem Spieler ein Glas mit Gravur. Besonderen Dank galt dabei auch den Schiedsrichter, die sich bereit erklärt haben, ihre Kollegen zu pfeifen. Die Auszeichnung als „bester Torschütze“ sicherte sich mit neun Treffern Rafael Becker, der aus den Reihen des Turniersiegers Pforzheim kam. Doch damit war der lange Turniertag noch nicht beendet. Zuerst stand noch die Ausgabe der reichhaltigen Tombola auf dem Programm. Anschließend konnten bei guter Party-Musik die Schiedsrichter untereinander ihre Kameradschaft pflegen und neue Freundschaften knüpfen, die sie dann bei der 32. Auflage des Hallenturnieres am 12. Januar 2013 in Neulußheim weiter intensivieren können.
Der Torschützenkönig Rafael Becker aus Pforzheim mit dem VSO Jürgen Groh und Rainer Braun
Stephan Kammerer für die Futsal-Europameisterschaft nominiert
Futsal-Schiedsrichter Stephan Kammerer in Aktion beim UEFA Futsal-Cup in Pardubice (Tschechien)
Große Ehre für den badischen Schiedsrichter Stephan Kammerer. Er wurde von der UEFA für die im Januar in Kroatien stattfindende Futsal-Europameisterschaft als Schiedsrichter nominiert. Zusammen mit 15 Kollegen aus anderen europäischäischen Ländern wird er vom 31.01-11.02.2012 sowohl die Gruppen-, als auch die Finalspiele leiten. Der langjährige Referee der 2. Bundesliga und Assistent der 1. Bundesliga hat sich bereits vor mehreren Jahren entschieden, seine zukünftige Laufbahn voll und ganz dem neuen Hallensport zu widmen. Futsal ist in den letzten Jahren immer bekannter geworden und wird durch dieses Turnier weiter in den Fokus der Öfentlichkeit rücken. Es ist dem klassischen Hallenfußball sehr ähnlich, auch wenn es dabei einige gravierende Unterschiede gibt. Futsal wird mit einem sprungreduzierten Ball gespielt und das Grätschen am Mann wird rigoros als Foul gewertet. Dabei werden die Foulspiele einer Mannschaft addiert und ab dem fünften Foul für jedes weitere ein Freistoss von der 10-Meter Markierung verhängt. Ziel dieser Aktion ist es, die Anzahl der Foulspiele zu minimieren. Somit haben die Ballkünstler im Team mehr Möglichkeiten, zu brillieren und ihr Können unter Beweis zu stellen. Das wünschen wir auch Stephan Kammerer, der als einziger Vertreter Deutschlands bei dieser Europameisterschaft im Einsatz sein wird.
Traditioneller Weihnachtsfrühschoppen der Heidelberger Schiedsrichter
Hans-Dieter Krieg begrüßt alle Heidelberger Schiedsrichter zum Weihnachtsfrühschoppen
Beim traditionellen
Weihnachtsfrühschoppen der Heidelberger Fußball-Schiedsrichter im
Clubhaus des FC Schatthausen ließ Vorsitzender Hans-Dieter Krieg vom
VfB Rauenberg das Jahr Revue passieren. Kritik übte er an der
zunehmenden Gewalt auf den Sportplätzen und wünschte sich für die
Zukunft mehr Sanktionsmöglichkeiten, um Ausschreitungen besser
eindämmen zu können. Zuvor hatte Krieg den Kreisvorsitzenden
Johannes Kolmer aus Hirschhorn, den früheren
Verbandsschiedsrichter-Obmann Heinz Morlock aus Pforzheim, sowie
Mitarbeiter des Kreisvorstandes willkommen geheißen.
Im Anschluss eröffnete Bernd
Nonnenmacher vom VfR Walldorf die reichhaltige Tombola, deren Erlöse
für einen wohltätigen Zweck verwendet werden sollen.
Abschließend bedankte sich Krieg bei
allen Schiedsrichtern für ihre guten Leistungen und bei den
Kreismitarbeitern für die gute Zusammenarbeit.
„Danke Schiri“: DFB-Event in Hannover
Die badischen Sieger Hans-Jürgen Pohl, Andreas Bischof und Sonja Kuttelwascher zusammen mit dem Mitglied der DFB-AG „Schiedsrichter-Werbung“ Dr. R. Möhlenbrock Foto: Bittner
Den
drei badischen Unparteiischen Sonja Kuttelwascher, Andreas Bischof
und Hans-Jürgen Pohl wird dieses Wochenende sicherlich lange in
Erinnerung bleiben. Denn zusammen mit 60 weiteren Unparteiischen aus
dem ganzen Bundesgebiet wurden sie in Hannover im Rahmen der
DFB-Aktion "Danke, Schiri!" geehrt. Sie sind die badischen
Sieger in den drei Kategorien "Schiedsrichterin",
"Schiedsrichter 20 bis 45 Jahre" und "Oldie" und
nahmen wie ihre Kollegen aus den anderen Landesverbänden eine
Auszeichnung für ihr jahrelanges, herausragende Engagement aus den
Händen des Vorsitzenden der DFB-Schiedsrichter-Kommission und
Ex-FIFA-Schiri Herbert Fandel entgegen. So können die Sieger ihre
Spiele in Zukunft in einem "persönlichen"
Schiedsrichter-Trikot mit Namensaufdruck leiten.
"Wir
Schiedsrichter, von der Spitze bis zur Basis, sind eine große
Familie", erklärte Herbert Fandel den Anwesenden und das
spiegelte sich auch in der äußerst harmonischen und von Dr. Ronald
Möhlenbrock, Verbandslehrwart des badischen Fußballverbandes, mit
organisierten Veranstaltung wieder.
Eine
tolle Überraschung für alle Anwesenden war auch der Auftritt des
FIFA-Schiedsrichters Wolfgang Stark. Der WM-Schiri des vergangenen
Jahres verwies auf die großen Verdienste, gerade der vielen
Unparteiischen an der Basis in den Amateurspielklassen. Im Anschluss
an seinen Auftritt wurde dann auch der FIFA-Referee selbst
überrascht. Er bekam ein offizielles Schiedsrichter-Trikot
überreicht, auf dessen Rückenteil die Namen der 63 Bundessieger zu
lesen sind. Spontan entschloss er sich das Trikot am nächsten Tag
bei seinem Einsatz im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Hannover 96
und Schalke 04 zu tragen und die Unparteiischen an der Basis und
deren Arbeit auf diese Weise vor einem Millionenpublikum an den
Fernsehschirmen zu würdigen.
„Danke Schiri“: Badische Preisträger in Mannheim gekürt
Von links Andreas Bischoff, Leiter der DEKRA-Prüfstelle Mannheim Reinhardt Christ, Sonja Kuttelwascher, Präsident Ronny Zimmermann und Hans-Jürgen-Pohl bei der Preisverleihung in der DEKRA-Niederlassung Mannheim
Normalerweise rücken Schiedsrichter immer bei umstrittenen
Entscheidungen in den Mittelpunkt. Bei der Aktion „Danke Schiri“,
welche der DFB in Kooperation mit der DEKRA im Jahr 2011 ins Leben
gerufen hat, sollen nun aber auch Schiedsrichter für besondere
Leistungen und Verdienste im Schiedsrichterwesen geehrt werden. Bei
der Aktion wird in drei Kategorien unterschieden: „Bester
20-45jähriger Schiedsrichter“, „Beste Schiedsrichterin“ und
„Bester Oldie“.
Die
Preisübergabe für den Badischen Fußballverband fand nun in der
DEKRA-Niederlassung Mannheim-Rheinau statt, wo Fußballpräsident
Ronny Zimmermann die Ehrung der besten Schiedsrichterin und den zwei
Schiedsrichtern übernahm:
„Beste
Schiedsrichterin“: Sonja Kuttelwacher aus Mannheim
Sonja
Kuttelwascher ist seit 2003 Schiedsrichterin und in der
Herren-Verbandsliga + Frauen-Regionalliga im Einsatz. Sie kümmert
sich um junge Schiedsrichterinnen und absolviert ihre Regeltests
vorbildlich mit hervorragenden Ausdauerwerten.
„Bester
20-45jähriger Schiedsrichter“: Andreas Bischof aus
Külsheim Andreas
Bischoff fungiert seit 1998 als Schiedsrichter und gehört in
den letzten Jahren der Regionalliga an. In seiner Laufbahn hat er
schon mehr als 600 Begegnungen geleitet. Andreas Bischof ist zudem
stellvertretender Vorsitzender der Schiedsrichtervereinigung
Tauberbischofsheim und hat hierbei die Betreuung des Nachwuchses
vorrangig in seinem Aufgabenbereich.
„Bester
Oldie“: Hans-Jürgen Pohl aus Mannheim/Lampertheim Hans-Jürgen
Pohl leitete bereits über 1000 Spiele und ist seit 30 Jahren
Schiedsrichter. Er ist Ombudsmann des Badischen Fußballverbandes und
gleichzeitig Vorsitzender des „Club der Ehren- und Goldnadelträger“
beim SV Waldhof.
Präsident
Ronny Zimmermann zeigte sich erfreut über die Aktion des Deutschen
Fußball-Bundes: „Wir berücksichtigen durch „Danke Schiri“ nun
auch die Schiedsrichter in den Landesverbänden. Der DFB schlägt
damit gekonnt eine Brücke zwischen dem Profibereich und der
Basis. Die Entscheidung über die Sieger in den Landesverbänden
übernehmen die jeweilige Verbandsschiedsrichterausschüsse in
Verbindung mit den Öffentlichkeitsmitarbeitern.
Die
Auszeichnung der drei Schiedsrichter/innen in Mannheim bedeutet
allerdings nicht das Ende der „Fahnenstange“. Alle Gewinner auf
Verbandsebene treffen sich am kommenden Wochenende 05./06. November
zu einem Event in Hannover, welches der langjährige
Bundesligaschiedsrichter und derzeitige Vorsitzende der
DFB-Schiedsrichter-Kommission Herbert Fandel leiten wird.
Alle Leistungstests auf der Sportschule absolviert
Die Schiedsrichter von der Dritten- bis zur Verbandsliga beim Leistungstest in Reichenbach
Mit dem Beginn des badischen Krombacher-Pokals ist nicht nur für die vielen Fußballspieler der Region die Sommerpause beendet. Auch für die Schiedsrichter wird es wieder ernst. Damit die Spitzen-Schiedsrichter des Verbandes auch optimal auf die Runde vorbereitet sind, wurden sie wie jedes Jahr intensiv geschult. Dafür wurden wieder drei
Wochenend-Lehrgänge auf der Sportschule Schöneck durchgeführt. Begonnen
haben die Dritt-, Regional-, Ober- und Verbandsliga-Schiedsrichter. Danach
folgten die zwei Lehrgänge der Landesliga-Schiedsrichter. Zuerst stand
der Regeltest auf dem Programm, bei dem jeder einzelne auf seine
Regelkenntnisse überprüft wurde. Danach ging es dann auf die Tartanbahn
nach Reichenbach, um die körperliche Fitness der Verbandsschiedsrichter
zu kontrollieren. "Alle Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes, die im nächsten Jahr
von der Landes- bis zur Dritten-Liga im Einsatz sind, haben ihre
Leistungsprüfungen erfolgreich absolviert", betont VSO Jürgen Groh. Somit müssten alle das notwendige Rüstzeug haben, um in der anstehenden Punkterunde ihren "Mann" oder ihre "Frau" zu stehen. Denn wie bereits im letzten Jahr ist der badische Fußballverband sowohl in der Verbandsliga mit Sonja Kuttelwascher, als auch in der Landesliga mit Nina Schneider jeweils mit einer Frau vertreten. Neben dem Abprüfen der körperlichen, wie regeltechnischen Fähigkeiten, stand der Austausch und die Erfahrungen zum Online-Spielbericht, der zur vergangenen Spielrunde eingeführt wurde, auf dem Programm. Günter Vogel konnte dabei einige Anregungen und Verbesserungsvorschläge aus dem Plenum gewinnen, wobei alle Anwesenden einhellig der Meinung waren, dass die digitale Abwicklung eine Vereinfachung darstellt. Auch die "Gewaltprävention" wird bei den Schiedsrichtern immer bedeutender. Hierbei wurde die Körpersprache und das verbale Auftreten in Konfliktsituationen behandelt. Mit Hilfe von zwei Polizei-Ausbildern wurden kritische Situationen in Rollenspielen dargestellt und das jeweilige Verhalten des Schiedsrichters analysiert und Verbesserungsvorschläge präsentiert, um mögliche Eskalationen schon im Keim zu ersticken. Abgerundet wurden die Lehrgänge noch mit der Vorstellung des neuen Geschäftsführers Uwe Ziegenhagen, sowie der Anwesenheit von Günter Seith, dem Vizepräsidenten des badischen Fußballverbandes. Mit all dem vermittelten Wissen sind die badischen Schiedsrichter gut gerüstet für die kommende Spielzeit.
Die Schiedsrichter bei den zwei Lehrgängen der Landesliga-Schiedsrichter
Pascal Rohwedder beim DFB-Schülerlager in Duisburg
Anfang Juli fand das jährliche DFB-Schülerlager in der Sportschule Duisburg/Wedau statt. Dabei überzeugte nicht nur das badische U15-Team unter der Leitung von Sportlehrer Damir Duganzic, sondern der bfv konnte durchaus auch auf den 21-jährigen Schiedsrichter Pascal Rohwedder aus Graben-Neudorf stolz sein. Mit 2 sehr sicheren Spielleitungen beeindruckte er die eingesetzten Beobachter, unter anderem auch den früheren DFB-Lehrwart Eugen Strigel.
Besonders positiv hervorgehoben wurden von den SR-Coaches aber Pascals Leistungen in 5 Einsätzen als SRA, wobei ihm natürlich seine große Erfahrung aus zahlreichen Einsätzen in den Junioren-Bundesligen zu Gute kam. „Man muss als Schiedsrichter akzeptieren, was der Assistent macht und anzeigt!“ so Striegel bei den ausführlichen Spielanalysen, die zum täglichen Programm der 21 eingesetzten Schiedsrichter aus sämtlichen Landesverbänden gehörten.
So kam es nicht von ungefähr, dass er von Lehrgangsleiter Hans-Jürgen Weber zusammen mit Daniel Leyhr aus Württemberg als SRA fürs Endspiel nominiert wurde. Das kampfbetonte Finale zwischen Hessen und Hamburg stand unter der Leitung des Berliners Petit Velici und wurde vom ehemaligen Bundesliga-Schiri Uwe Kemmling gecoacht. „Insgesamt haben wir schöne und schnelle Begegnungen gesehen. Da sich die Akteure einer meist fairen Spielweise bedienten, hatten es die Unparteiischen nicht allzu schwer“, betonte Pascal in seinem überaus positiven Resümee.
Doppelte Aufstiegs-Freude bei den Schiedsrichtern
Marcel Göpferich (links) und Tobias Fritsch können sich über die Aufstiege freuen
Erfofgreich verlief die Saison 2010/11
für die badischen Schiedsrichter. Marcel Göpferich konnte in seinen
12 Regionalliga-Einsätzen in dieser Runde derart überzeugen, dass
er künftig als Schiedsrichter in der 3. Liga tätig sein wird.
„Damit sind wir nach dem Ausscheiden von Stephan Kammerer vor ein
paar Jahren endlich wieder im Profifußball vertreten. Ich hoffe,
dass wird uns einen weiteren Schub verleihen“, freut sich der
Schiedsrichter-Obmann Jürgen Groh. Und das zu Recht. Schließlich
kann er einen weiteren Aufstieg vermelden. Tobias Fritsch, der am
Ende der Saison sowohl in der Oberliga, als auch in der
A-Jugend-Bundesliga den ersten Platz belegte, wird künftig in der
Regionalliga zum Einsatz kommen. Dort wird der Bruchsaler gemeinsam
mit Dominik Bartsch und Andreas Bischof (beide Tauberbischofsheim)
die Farben des Verbandes vertreten. Ivo Leonhardt dagegen wird in der
neuen Runde in dieser Klasse nicht mehr vertreten sein. Er hat den
Klassenerhalt leider knapp verfehlt und wird wieder in der Oberliga
pfeifen. Zu ihm gesellen sich die bisherigen Oberliga-Schiedsrichter
Tobias Schmitz (Mannheim), Michael Schroeter (Heidelberg), Michael
Geggus (Karlsruhe), Markus Werthwein (Sinsheim) und David Gonzales,
wobei letzterer sein Abschiedsjahr einläutet. Da Patrick Walz
(Heidelberg) aus persönlichen Gründen seine Karriere beendet hat,
konnten dieses Jahr zwei Verbandsliga-Schiedsrichter den Sprung in
die Oberliga feiern. Aus dem bestehenden Förderkader überzeugten
Cem Tekinarslan (Karlsruhe) und Stefan Faller (Bruchsal) am stärksten
und wurden somit für die Oberliga nominiert. Der langjährige
Verbandsliga-Schiedsrichter Sebastian La Rocca (BR) wird aus
Altersgründen seine Karriere im Verband beenden. Ebenso nicht mehr
dabei sind Ingo Schäfer (KA), der ein Studium im Ausland begonnen
hat, und Michael Schild (PF), der nächste Runde wieder in der
Landesliga pfeift.
In der Landesliga hat folgendes
Quintett den Aufstieg zur Verbandsliga geschafft: Rohwedder (KA),
Siegl (MOS), Friedlein (BCH), Schumann (TBB) und Stumpf (SNH).Während
mit Grübel (BCH), Ott (KA) und Demirci (MA) lediglich drei Schiedsrichter die
Klasse verlassen, kommen 12 neue Schiedsrichsrichter aus der
Aufstiegsrunde hinzu.
Somit werden künftig ein
Schiedsrichter in der 3. Liga, drei in der Regionalliga, sieben in
der Oberliga, 23 in der Verbandsliga und 45 Schiedsrichter in der
Landesliga zum Einsatz kommen.
Mit Abschluss der Runde gab es auch
einige Veränderungen bei der Spieleinteilung. Während bisher die
Verbandsliga von Horst Saling und die 3 Landesligen von Dieter
Förster eingeteilt wurden, werden künftig alle Verbandsklassen nur
noch von einem Einteiler bestückt. Dieses Amt wird der langjährige
Oberliga-Schiedsrichter David Gonzales einnehmen. Darüber hinaus
übernimmt er noch die Futsal-und Damen-Einteilung von Thomas Rößler.
Jürgen Groh bedankte sich auf der VSA-Sitzung bei den scheidenden
Einteilern für ihre geleistete Arbeit und wies darauf hin, dass sie
ja in ihrer Funktion als Kreisobmänner weiterhin dem Verband und der
Schiedsrichtergilde erhalten bleiben.
J. Groh (mitte rechts) verabschiedet die scheidenden Einteiler H. Saling, T. Rößler und D. Förster
Frauenpower an der Pfeife
Sonja Kuttelwascher (mitte) mit ihren Assistentinnen Evelyn Holtkamp und Nina Schneider
Wenn am 26. Juni 2011 in Berlin mit der
Partie Deutschland-Kanada das Eröffnungsspiel der Frauen-WM startet,
dann wird für vier Wochen der Frauen-Fußball im Fokus der
Öffentlichkeit stehen. Auch wenn in den letzten Jahren schon große
Fortschritte gemacht wurden, erhoffen sich die Verantwortlichen
nochmals einen immensen Schub für den Frauen-Fußball. Von diesem
Großevent wollen aber auch die Schiedsrichter-Verbände profitieren,
deren Zuwachsraten an weiblichen Schiedsrichter-Neulingen zwar hoch,
aber im Vergleich zu den männlichen Kollegen dennoch zahlenmäßig
deutlich unterrepräsentiert sind. So hat der DFB das Ziel
formuliert, in den nächsten Jahren die Anzahl an Schiedsrichterinnen
von derzeit ca. 2500 auf 10.000 zu vervierfachen.
Aus diesem Anlass haben wir uns mal die
Schiedsrichterinnen des badischen Fußballverbandes unter die Lupe
genommen und das einzige Frauengespann in der Herren-Verbandsliga zu
einem Spiel begleitet. Es handelt sich um die Paarung
Friedrichstal-Heidelsheim. Die Einteilung als Schiedsrichterin hat
Sonja Kuttelwascher und ihr Team wie üblich per E-Mail erhalten. Die
24-jährige Chemie-Industriemeisterin pfeift bereits die zweite
Saison in der Herren-Verbandsliga. Außerdem leitet sie noch Spiele
in der Frauen-Regionalliga und assistiert in der 1. Frauen-Bundesliga
an der Linie. Dadurch sind Bundesliga-Einsätze, wie z.B. in
Saarbrücken oder Frankfurt die Regel. Aber es ist auch durchaus
möglich, noch weitere Strecken zurücklegen zu müssen. So hatte sie
diese Saison schon einen Einsatz im Ruhrgebiet, der eine lange
Zugfahrt zur Folge hatte. „Manchmal bleibt einem vom Wochenende nur
wenig übrig, aber das ist mir mein Hobby wert“, findet
Kuttelwascher. Ihr Vorteil dabei ist, dass ihr Freund ihre
Leidenschaft teilt und ebenfalls Schiedsrichter ist. „Das macht
vieles leichter“, so Kuttelwascher weiter.
Beim heutigen Spiel stehen sich mit
Friedrichstal und Heidelsheim zwei spielstarke Mannschaften
gegenüber, die sich bis vor kurzem noch Hoffnungen auf den
Relegationsplatz machen konnten. Für ihre heutige Spielleitung
stehen Sonja zwei junge, aber dennoch erfahrene Kolleginnen als
Assistentinnen zur Seite. Die 19-jährige Nina Schneider, die im Jahr
2010 vom hessischen Fußballverband ins Badische wechselte, pfeift
bereits die 2. Saison Herren-Landesliga und leitet ebenfalls Spiele
in der Frauen-Regionalliga. Darüber hinaus ist die angehende
Abiturientin als Schiedsrichter-Assistentin in der 2.
Frauen-Bundesliga tätig. Die Anwendungsentwicklerin Evelyn Holtkamp
komplettiert das Trio. Die 25-jährige ist seit 2003
Schiedsrichterin. Anfangs leitete sie samstags nur Jugendspiele, denn
sie spielte selbst beim FC Oeding, in der Regionalliga West. Mit dem
Beginn ihrer Abendschule konnte sie zeitlich nicht mehr am Training
teilnehmen und seitdem konzentriert sie sich nur noch auf das
Pfeifen. „Wenn man einmal davon infiziert ist, dann kann man von
der Schiedsrichterei nicht mehr loslassen“, schmunzelt Evelyn. „Die
Herausforderung besteht darin, sich 90 Minuten voll zu konzentrieren
und möglichst keinen Fehler zu machen. Das ist das Faszinierende“,
fügt Nina an. Dass sie das machen können, haben sie am heutigen
Tage unter Beweis gestellt. Das Spiel endete 1:0 für Heidelsheim und
das Bemerkenswerte dabei war, dass nur zwei gelbe Karten nötig
waren. „Das ist für ein Verbandsliag-Spiel schon sehr wenig. Das
zeigt die Akzeptanz der 3 Mädels heute auf dem Plätz“, so der
Schiedsrichter-Coach Michael Mattern. Das wirft die Frage auf, ob es
ein weibliches Schiedsrichter-Gespann leichter oder schwerer hat, von
den Spielern akzeptiert zu werden? „Auf die Leistung kommt es an“,
sind sich alles drei unisono einig. Bleibt zu hoffen, dass diesen
drei symphatischen Schiedsrichterinnen noch viele weitere folgen,
damit sie bei ihren künftigen Verbandsliga-Einsätzen keine
Besonderheit mehr darstellen.
Zehn Jung-SR in der JVA ausgebildet
Text zu Bild
Adelsheim
(pm). Dass Sport über die Mauern der Justizvollzugsanstalt hinweg
verbinden kann ist nicht nur in Adelsheim ein alter Hut. Seit über 30
Jahren bestehen enge Verbindungen der Jugendstrafanstalt zum heimischen
SV Germania wie auch zum Badischen Fußballverband und der
Sepp-Herberger-Stiftung. In den letzten Wochen stand nun für acht
Insassen und zwei Bedienstete eine ungewöhnliche Prüfung an, die dem
Fußball zehn neue Schiedsrichter „bescherte“. Damit wird verurteilten
Regelbrechern die Möglichkeit geboten wird, als Unparteiische für die
Einhaltung von Regeln zu sorgen, was allerdings die Besonderheit dieses
Projekts ausmacht.
Die Initiative für einen Neulingslehrgang ging vom
JVA-Sportbeamter Heiko Link aus, der nun selbst mit den jungen
Strafgefangenen den Kurs absolvierte. Sie stieß überall auf offene
Ohren. Die Buchener Schiedsrichtervereinigung war unter Regie von Obmann
Horst Saling und Lehrwart Stefan Unmüßig bereit einen Lehrgang hinter
Gefängnismauern abzuhalten, Kreisvorsitzender Klaus Zimmermann
unterstützte das Vorgehen und der Badische Fußballverband stellte die
finanziellen Mittel unbürokratisch zur Verfügung.
Anliegen der JVA ist ihrer Zweckbestimmung nach zwar
nicht dem Fußball zum Schiedsrichternachwuchs zu verhelfen, doch die
Vermittlung der Notwendigkeit und der Einhaltung von Spielregen auf
allen Ebenen zählt Anstaltsleiter Rainer Goderbauer zum Kern der
Erziehungsaufgabe des Jugendstrafvollzugs. Zum Abschluss der
theoretischen Ausbildung, während der auch einige Interessenten die
Segel strichen, dankte er Kursleiter Stefan Unmüßig und Obmann Horst
Saling herzlich für ihren Einsatz. „Auch außerhalb des Fußballs geht
ohne Regeln gar nichts“ betonte er, die Befolgung, Überprüfung und
Einhaltung von Regeln sei für die „Unparteiischen“ eine herausfordernde
Aufgabe. Er freute sich, dass alle Prüflinge zum Erfolg kamen und
beglückwünschte sie zu ihrem Durchhaltevermögen. An Unmüßig und Saling
gewandt betonte er: „Sie haben den umfangreichen Lehrstoff lebendig und
begreiflich vermittelt, der Lernerfolg unserer Jugendlichen wirkt
deutlich über den Fußball hinaus!“. Stefan Unmüßig erhielt zum Dank eine
in der JVA-Werkstatt gefertigte „Gitteruhr“. Fußballkreisvorsitzender
Klaus Zimmermann war zur Feierstunde ebenfalls nicht mit leeren Händen
angereist. Er hatte nicht nur einen Spielball für das JVA-Team im
Gepäck, gemeinsam mit den Prüfbescheinigungen übereichte er den
Absolventen Erstausstattungsmappen, die die Sepp-Herberger-Stiftung den
Jung-Referees spendierte.
Jetzt wurde auch die Leistungsprüfung in der JVA von
allen Jung-Schiedsrichtern bestanden, sodass die nächste Hürde genommen
wurde. Richtig los mit der Schiedsrichterei geht es für die
„Pfeifenmänner“ aber erst, wenn die Haft hinter ihnen liegt, bis dahin
ist nur der Sportbetrieb hinter der Mauer ihr Betätigungsfeld. Da in
Fußballvereinen jedoch stets ein Mangel an qualifizierten
Schiedsrichtern herrscht, erhoffen sich die Kurs-Verantwortlichen für
die Lehrgangsabsolventen nach der Haftentlassung einen erleichterten
Zugang zu den Vereinen. „Dies könne eine gute Hilfestellung und ein
wichtiger Schritt zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft sein, die
nach wie vor eine große Herausforderung darstellte“, betont Heiko Link.
Sechs der zehn Nachwuchs-Schiedsrichter, die sich
bereits in der „Haftlockerung“ befinden, konnten als „kleine Belohnung“
das Länderspiel Deutschland - Uruquay in der Sinsheimer
Rhein-Neckar-Arena verfolgen, um dort sofort auch einem international
tätigen Schiedsrichtergespann über die Schulter schauen zu können. Der
Badische Fußballverband machte diesen Besuch mit Freitickets möglich.
Neues Merkblatt erschienen / Ombudsmann für Schiedsrichter
Für die Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes ist ein neues Merkblatt erschienen. Darin sind alle Anweisungen aufgelistet, die ein Schiedsrichter bei seinen Einsätzen beachten muss. Außerdem beschloss der Verbandsvorstand einen Ombusmann für Schiedsrichter-Angelegenheiten zu installieren. Als Ombudsmann für die badischen Schiedsrichter konnte Hans-Jürgen Pohl gewonnen werden. Er war jahrzehntelang als Unparteiischer tätig, gehörte zur Vorstandschaft der Kreisschiedsrichtervereinigung Mannheim, ist jetzt aber in keinem Gremium innerhalb des Verbandes und der Kreise mehr tätig. Und somit die richtige, unabhängige Vertrauensperson für unsere aktiven Schiedsrichter. Hans-Jürgen Pohl steht für vertrauliche Probleme zur Verfügung und garantiert ebenso Vertraulichkeit. Wie erwähnt: Er gehört keinem Gremium an und wird sich, falls erforderlich, nur direkt mit dem Präsidenten in Verbindung setzen. Alle weiteren Infos zum Ombusdmann und das neue Merkblatt mit den Anweisungen zum Download gibt es unter der Rubrik Service
FIFA-Assistent referiert bei der Halbzeittagung
Jan-Hendrik Salver bei seinem Referat in Bammental
Bei der diesjährigen Halbzeittagung der Schiedsrichter in Bammental konnte der Verbandsschiedsrichter-Obmann Jürgen Groh den Anwesenden einen hochkarätigen Besucher präsentieren. Trotz einer englischen Woche ließ es sich der FIFA-Assistent Jan-Hendrik Salver nicht nehmen, einen Tag nach dem Bundesliga-Spiel in Hanover bei den badischen Referees vorbeizuschauen. Dabei referierte der 41jährige Stuttgarter über die Anforderungen an einen Bundesliga-Assistenten und gab einige spannende Einblicke in den Profibereich. So reist bei Bundesliga- und internationalen Spielen das gesamte Schiedsrichter-Gespann immer einen Tag zuvor an. Um das zeitlich zu schaffen, ist er bereits vor einigen Jahren beruflich etwas kürzer getreten. Er arbeitet nur noch 80% und hat dadurch einen Tag in der Woche frei, den er zur Anreise nutzen kann. Dennoch braucht er für sein geliebtes „Hobby“ fast alle Urlaubstage. Seit 1997 ist er als Assistent in der Bundesliga und hat bereits 234 Einsätze hinter sich. Zwischen 150 und 170 Tage im Jahr ist er für die Schiedsrichterei unterwegs. Neben den Schiedsrichter-Einsetzen stehen regelmäßig Stützpunkttreffen beim DFB und der FIFA auf dem Programm. Um körperlich hundertprozentig fit zu sein, trainiert er fünf Mal in der Woche seine Fitness. Aber auch die Regelschulung betreibt er intensiv. So schaut er sich jedes seiner Spiele nochmals auf DVD an und analysiert seine Stärken und Schwächen. Dabei ist es ihm wichtig alle Eventualitäten, die auf dem Sportplatz passieren können, schon einmal im Kopf durchzuspielen. Somit kann er bei den Entscheidungen auf dem Feld blitzschnell reagieren. In seinem Powerpoint-Vortrag zeigte er auch einige sehr interessante Grafiken. So entschied er in der letzten Saison im Schnitt nur 2,9 Mal pro Spiel auf Abseits. Das führte bei den Zuhörern zu einem kurzen Raunen, denn sie sind es aus ihren Klassen gewöhnt, deutlich öfter auf Abseits entscheiden zu müssen. Auch die Kommunikation innerhalb des Gespannes unterscheidet sich grundlegend. Während man sich in der Verbandsliga höchstens über die Funkfahnen Zeichen geben kann, agieren die Bundesliga-Gespanne mit Headsets. Dadurch können sie sich über das ganze Spiel hinweg hilfreiche Anweisungen geben. Zum Abschluss zeigte er einen kurzen Film mit persönlichen Eindrücken von der WM 2010 in Südafrika, bei der er im Gespann von Wolgang Stark im Einsatz war. Neben der WM 2006 und Olympia 2008 war dies somit bereits sein drittes großes Turnier. Daher war es nicht verwunderlich, dass alle Zuhörer gespannt den Ausführungen lauschten. Vielleicht wird einmal ein badischer Schiedsrichter in die Fußstapfen von Jan-Hendrik Salver treten.
Am Ende bedankte sich Jürgen Groh beim Referenten und wünschte viel Glück für das bevorstehende Länderspiel Frankreich-Brasilien am Mittwoch in Paris, bei dem er zusammen mit Wolfgang Stark und Mike Pickel im Einsatz ist.
3-tägiger Förderkader-Lehrgang auf der Sportschule
Die Förderkader-Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes
Am letzten Januar-Wochenende fand traditionell der SR-Lehrgang für die Fördergruppen der Verbandsliga und Landesliga statt. Dieser Kader umfasst seit der Neukonzeption des Förderkonzeptes insgesamt 11 Schiedsrichter. ZU dieseb wurden weitere 7 im Jungschiedsrichter eingeladen, die ebenso im Fokus stehen. Somit konnte der Verbandsschiedsrichter-Obmann Jürgen Groh insgesamt 18 Teilnehmer begüßen, die von Freitag bis Sonntag in der Sportschule Schöneck weilten. Zu ihnen gesellten sich am Samstag noch 6 Coaches, die zusammen mit den Schiedsrichtern verschiedene Rollenspiele und Video-Analysen zu kniffligen SR-Entscheidungen durchführten. Neben dem obligatorischen Regeltest standen noch einige interessante Referate auf dem Programm. So referierte Thomas Längle über "Der Schiedsrichter als Persönlichkeit" und Ronald Möhlenbrock über das Thema "Teamarbeit", das bei Gespannsspielen sehr wichtig ist. Ein weiterer Highlight waren die abwechslugsreichen Konditions- und Koordinationsübungen, die von Sportlehrer Damir Dugancic in spielerischer Form angeboten wurden. Abends im Turmbergstübl ergaben sich viele informelle Gespräche untereinander in gemütlicher Runde. So konnte der Verbandslehrwart Ronald Möhlenbrock beim Abschluss des Lehrgangs zufrieden feststellen, dass "solche Lehrgänge auf der Sportschule das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Selbstbewusstsein unserer Nachwuchsreferees enorm stärken. Dazu geben sie uns auch gleichzeitig die Möglichkeit, diesen jungen Talenten das nötige Rüstzeug zum richtigen Umgang mit Sielern, Trainern und Vereinsoffiziellen vor, während und nach dem Spiel mitzugeben." Auch der Schiedsrichter-Vorsitzende Jürgen Groh war voll des Lobes: "Wer die 3 Tage hier zusammen mit diesen engagierten und lernwilligen jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern erlebt hat, kann nur begeistert sein. Das bestärkt mich in meiner Auffassung, dass wir in unserem neuen Förderkonzept auf dem richtigen Weg sind!"
Tauberbischofsheim gewinnt das Jubiläumsturnier
Am Samstag, den 22. Januar 2011, fand in der Pestalozzi-Halle in Graben-Neudorf das traditionelle Hallenturnier der Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes statt.
Seit 1981 wird es jährlich veranstaltet und daran nehmen alle neun Schiedsrichtervereinigungen teil. Somit konnte man dieses Jahr mit der 30. Auflage ein Jubiläum feiern, das an Spannung nicht zu überbieten war. Seit drei Jahren wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ nach Futsal Regeln gespielt. Dadurch konnte keiner der Anwesenden ahnen, dass der Turniersieger bis zum letzten Spiel noch nicht ermittelt sein wird. Nach jeweils sieben absolvierten Partien waren die Schiedsrichter aus Tauberbischosheim und Pforzheim punktgleich, wobei die Odenwälder das bessere Torverhältnis aufweisen konnten. Somit mussten beide Mannschaften ihr letzten Spiel gewinnen, um die Chance auf den Turniersieg zu wahren. Dabei mussten die Taubertaler zuerst antreten. Sie bezwangen die Schiedsrichter aus Bruchsal lediglich mit 2:1 und mussten daher bis zum Schluss um ihren Sieg zittern. Denn sollten die Pforzheimer die letzte Begegnung des Turnieres gegen Mannheim mit drei oder mehr Toren Unterschied für sich entscheiden, hätten sie ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Doch am Ende reichte es nur zu einem 3:1 Sieg. Dadurch konnte die Schiedsrichtervereinigung Tauberbischofsheim aufgrund des besseren Torverhältnisses seit mehr als 20 Jahren wieder einmal den Turniersieg erringen. Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich der Gastgeber Thomas Rößler, der Obmann der Karlsruher Schiedsrichter, bei allen Anwesenden für den sportlich fairen Turnierverlauf und überreichte jedem Spieler der Siegermannschaft eine Uhr, die er bei seinen nächsten Schiedsrichtereinsätzen sicherlich gut gebrauchen kann. Mit 11 Treffern wurde der Oberliga-Schiedsrichter Michael Schröter als bester Torschütze ausgezeichnet und Mustafa Bagci von den Mannschaften zum besten Torhüter gewählt. Damit konnten die Heidelberger Schiedsrichter neben ihrem 3. Platz auch beide Sonderauszeichnungen für sich verbuchen. Sinsheim wurde vierter und Mannheim landete vor Karlsruhe auf dem fünften Platz. Die Schiedsrichter aus Mosbach, Buchen und Bruchsal belegten die Plätze sieben, acht und neun.
Alle Ergebnisse und die Tabelle - Hier klicken
Die Sieger der letzten Jahre (bis 1981)
Futsal-Kurs in Sinsheim mit 10 Neulingen beendet
Die 10 Neulinge mit ihren Ausbildern David Gonzalez und Stefan Werner
Am 04. Dezember fand in Michelfeld ein Tageslehrgang statt, bei dem sich bereits aktive Fußball-Schiedsrichter zu Futsal-Schiedsrichtern ausbilden lassen konnten. Bei Futsal handelt es sich um eine neue Art des Hallenfußballs, der ohne Körperkontakt gespielt wird. Dabei sollen die technischen Fähigkeiten der Spieler stärker im Vordergrund stehen. "Durch das körperlose Spiel ist die Verletzungsgefahr für die Spieler viel geringer und man sieht schönere Ballkombinationen als beim klassischen Hallenfußball", schwärmt Gonzalez, der Futsal-Koordinator von Rhein-Neckar. Während man zu Beginn vielleicht von einer kurzen Modeerscheinung ausgehen konnte, muss man heute sagen, dass sich Futsal in Deutschland bereits etabliert hat. "Wir spielen schon seit mehreren Jahren in einer eigenen Meisterschaftsrunde und die Strukturen werden immer professioneller", so Stefan Werner, der als längjähriger Futsal-Schiedsrichter bei der Durchführung dieses Kurses als Referent fungierte. Mit reichlich Fachwissen ausgestattet können nun die neuen Futsal-Schiedsrichter in die bald beginnende Meisterschaftsrunde gehen. Dabei fällt auch dem Sinsheimer Schiedsrichter-Obmann Dieter Förster ein Stein vom Herzen. "Nachdem wir unseren Fußball-Schiedsrichter-Lehrgang bereits zum zweiten Mal absagen mussten, sind wir jetzt zumindest zufrieden, diesen Kurs erfolgreich durchgeführt zu haben. Somit haben wir bei der Besetzung dieser Hallenrunde wenigsten etwas mehr Luft", so Förster. Bleibt der Schiedsrichter-Vereinigung Sinsheim noch zu wünschen, dass es ihr gelingen wird, im nächsten Jahr einen Fußballschiedsrichter-Lehrgang erfolgreich durchführen zu können.
Zwischenzeitlich wurde noch ein weiterer Lehrgang in Heidelberg durchgeführt. Somit kann sich die Region Rhein-Neckar über 2 erfolgreich durchgeführte Futsal-Lehrgänge freuen.
Weitere Futsal-Neulinge für die Region Rhein-Neckar
Neues Förderkonzept verabschiedet / Gonzalez wird neuer Spieleinteiler
Der aktuelle Verbandsschiedsrichter-Ausschuss des badischen Fußballverbandes
Auf der letzten VSA-Sitzung im November wurde das neue Förderkonzept verabschiedet. Das Ziel hierbei ist es, die jungen und hoffnungsvollen Talente noch früher zu sichten und dadurch gezielter fördern zu können. Dafür werden die 9 Kreise in 3 Regionalgruppen unterteilt. Diese sind Mittelbaden, Rhein-Neckar und Odenwald. Zukünftig sollen jeweils die 3 Obmänner zusammen die Kandidaten für die Nachwuchsrunde auswählen, um wirklich die besten Jungschiedsrichter für die anstehende Aufstiegsrunde generieren zu können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Schiedsrichter alle von den gleichen Coaches betreut werden, um eine objektive Beurteilung zu gewährleisten. Darüberhinaus sollen in überregionalen Stützpunkttreffen die potentiellen Talente mit den bereits auf Verbandsebene etablierten Schiedsrichtern zum Erfahrungsaustausch zusammen kommen.
Ein weiteres Thema war die Benennung des künftigen Spieleinteilers für die Verbands- und Landesliga. Mit großer Mehrheit votierten die VSA-Mitglieder für den langjährigen Oberliga-SR David Gonzalez, der mit Abschluss der laufenden Runde seine Schiedsrichter-Karriere auf Verbandsebene beenden wird. "Es war uns ein Anliegen, jemanden zu finden, der sowohl bei den Schiedsrichtern, beim Verband, als auch bei den Vereinen großen Ansehen genießt", ist VSO Jürgen Groh sichtlich foh über die Bereitschaft von Gonzalez, sich auch nach Ende seiner Karriere in den Dienst der Schiedsrichter zu stellen. Nachdem ihm auch der Verbandsvorstand das Vertrauen ausgesprochen hat, verbleiben ihm noch einige Monate Vorbereitungszeit bis zu seinem Amtsantritt im Sommer 2011.
Neulingskurse in 3 Kreisen beendet - Sinsheim startet neuen Versuch
Die Schiedsrichter-Neulinge aus Bruchsal zusammen mit ihren Lehrgangsleitern
In den Fußballkreisen Mannheim,
Bruchsal und Buchen sind die Neulingskurse erfolgreich absolviert
worden. Insgesamt kann sich der badische Fußballverband über 39
neue Schiedsrichter freuen, die sich folgendermaßen auf die Kreise
verteilen: In Mannheim haben 13 Anwärter die Prüfung bestanden, in
Bruchsal sind es 14 und in Buchen haben 12 Neulinge den Kurs
erfolgreich beendet. "Besonders erfreulich ist, dass wir so
viele Jugendliche animieren konnten, die Schiedsrichter-Prüfung
abzulegen. Das lässt für die Zukunft hoffen", so Jürgen Groh,
der Vorsitzende der badischen Schiedsrichter. Denn wer eine
erfolgreiche Karriere anstrebt, der sollte möglichst früh
beginnen. Aber keine Sorge! Auch wenn man bereits älter als 30 oder
40 Jahre ist, so ist es nicht zu spät, mit dem "Pfeifen"
anzufangen. "Durch die hohe Fluktuation in den letzten Jahren,
benötigen wir ständig neue Schiedsrichter in allen Altersklassen",
so Groh weiter, dem aber auch einige Sorgenfalten ins Gesicht
geschrieben sind. Denn es gibt Grund zur Beunruhigung. In Sinsheim
musste der Neulingskurs abgesagt werden. Lediglich 2 Interessenten
konnte man zum Start begrüßen. "Bei so wenig Teilnehmern
konnten wir den Kurs nicht durchführen. Dafür sind die Kosten dann
doch zu hoch", begründet Dieter Förster, der Vorsitzende der
Sinsheimer Schiesdrichter, die Absage. Allerdings will man am 22.
November 2010 um 18.30 Uhr im Clubhsaus des TSV Michelfeld einen
neuen Versuch starten. "Wir haben nochmals alle Vereine darum
gebeten, kräftig Werbung dafür zu machen und Interessierte zu
melden. Denn sollte der Kurs wieder nicht stattfinden, wird es
allmählich schwierig, den Spielbetrieb aufrecht zu halten",
nimmt Förster die Vereine in die Pflicht. Also bleibt zu hoffen,
dass dieses Mal genügend Teilnehmer erscheinen, um den Kurs
durchführen zu können.
Alle Infos zum Neulingskurs in Sinsheim gibt es hier
U19 EM-Qualifikationsturnier: Stefan Werner als SR-Betreuer im Einsatz
Von 07. bis 13. Oktober 2010 fand in Deutschland die erste Qualifikationsrunde zur UEFA-U19-EM statt, in der sich die deutsche Mannschaft gegen Andorra, Nordirland und die Schweiz durchsetzen musste und dies mit Erfolg als Gruppenerster tat. Die insgesamt sechs Partien wurden allesamt im Rhein-Neckar-Gebiet ausgetragen: Die Spielstätten waren das Hardtwaldstadion (Sandhausen), das Sportzentrum Süd (Heidelberg), das Waldseestadion (Forst), das Dietmar-Hopp-Stadion (Hoffenheim) und das Carl-Benz-Stadion (Mannheim). Die Spiele in Mannheim und Hoffenheim wurden sogar live im Fernsehen übertragen. Die Unparteiischen bei diesem Turnier kamen aus Finnland, Frankreich und Montenegro und hießen Mattias Gestranius (FIN), Jonas Turunen (FIN), Olivier Thual (FRA), Cyril Saint Cricq Lombre (FRA), Nikola Dabanovic (MNE), Dejan Sakovic (MNE). Vom Hessischen Fußballverband waren Marco Unholzer als zusätzlicher Schiedsrichter-Assistent und Karl Wiatrek als 4.Offizieller und Schiedsrichter-Betreuer dabei. Vor Ort war aber auch ein badischer Schiedsrichter im Einsatz, nämlich Stefan Alexander Werner. Er übernahm die Aufgabe des Fahrdienstes für die Referees und unterstützte bei der Betreuung. Dafür wurde er vom DFB mit einem Fahrzeug ausgestattet. Als erste Amtshandlung holte er die Referees am Flughafen in Frankfurt ab und fuhr sie nach Walldorf ins Holiday Inn . Dort waren alle Schiedsrichter, Betreuer und Teams untergebracht.
Nach jedem Spieltag fand für die Schiedsrichter eine Analyse der Spiele statt, in der strittige Situation diskutiert und bewertet wurden. Neben ihren täglichen Sportübungen, hatten die Schiedsrichter aber auch Zeit, die Region kennen zu lernen.
"Es war eine große Ehre und Freude für mich in meiner recht jungen Schiedsrichter-Karriere, eine ganze Woche mit FIFA-Referees verbringen zu dürfen und diese bei ihren Spielen zu unterstützen", blickt Stefan Werner auf das Qualifikationsturnier zurück. Dabei konnte er das ein oder andere Mal mit den ausländischen Schiedsrichtern ins Gespräch kommen und somit wertvolle Erfahrungen sammeln.
Förderlehrgang für die Nachwuchsschiedsrichter auf Schöneck
Die Nachwuchs-Schiedsrichter nach der Leistungsprüfung in Reichenbach
Vom 08.10.
-10.10.2010 fand auf der Sportschule der Lehrgang für die
Aufstiegsrunde nzur Landesliga statt. Alle Teilnehmer kamen pünktlich
an der Sportschule an, so dass sie Hans-Peter Mocsnek als
Lehrgangsleiter alle recht herzlich begrüßen konnte. Nach dem
Regeltest am Freitagabend erläuterte Jürgen Groh, der Vorsitzende
der badischen Schiedsrichter, die Erwartungen des
Verbands-Schiedsrichterausschusses an die Teilnehmer. Rechtzeitig zum
Länderspiel Deutschland - Türkei konnte der 1. Tag abgeschlossen
werden. Nach dem Sieg der Nationalmannschaft traf man sich noch in
der Turmbergstube zum gemütlichen Beisammensein.
Gut ausgeschlafen
ging es Samstag mit den Thema „Persönliche Strafen“ weiter.
Nachfolgend fuhren die Teilnehmer zur Leistungsprüfung nach
Reichenbach. Bei idealen Bedingungen konnte diese dann durchgeführt
werden. Nach dem Mittagessen referierte Dr. Thomas Längle
über „Kommunikation: der Schlüssel zum Erfolg“ und „Kriterien
des Beobachtungswesen“. Mit dem Referat „Stellungspiel und
Laufleistung“ von Hans-Peter Mocsnek ging ein ereignisreicher und
anstrengender Tag dem Ende entgegen. Nach dem Abendessen wurde dann
das Ergebnis der Regeltests bekannt gegeben. Abgeschlossen wurde der
Tag dann durch einen gemeinsamen Sauna-Besuch.
Am 3. Tag stand
bei kühlen Temperaturen eine Praxiseinheit auf dem Programm.
Teamarbeit und Stellungspiel wurde von den Teilnehmern selbst
dargestellt und vermittelt.
Danach referierte
Siegfried Müller, der Geschäftsführer des badischen
Fußballverbandes, über die administrativen Vorgaben.
Zum
Lehrgangsabschluss wurde mit der modernernen Lehrmethode "Aquarium"
das Thema „Vorteil - Nicht nur eine Frage der Erfahrung“
vermittelt. Nach der Aussprache endete der Lehrgang mit dem
Mittagessen.
Künftig ein badisches SR-Quartett in den Regionalligen
Der Badische Fußballverband wird ab der neuen Saison mit vier Unparteiischen in den drei Regionalligen vertreten sein. Während Marcel Göpferich (Bretten-Bauerbach), Dominik Bartsch (Böttigheim) und Andreas Bischof (Külsheim-Hundheim) der vierten Spielklassen weiterhin angehören, kommt nunmehr Ivo Leonhardt als Aufsteiger neu hinzu. Der 27-jährige Hockenheimer hat in der abgelaufenen Punkterunde in der Oberliga Baden-Württemberg in seinen Spielleitungen derart überzeugt, dass er den Regionalligaaufstieg erreichte. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, so Ivo Leonhardt, der 2002 seine Prüfung als Schiedsrichter ablegte. Effektiv feiert der Hockenheimer einen „Doppelaufstieg“, denn zusammen mit Marcel Göpferich steht er in der dritten Liga bei Marco Achmüller (Bayern) als Assistent an der Außenlinie, was für ihn ebenso Neuland bedeutet. „Es freut mich natürlich, dass wir einen weiteren jungen, hoffnungsvollen Referee nach oben bekommen haben“, erwähnt Schiedsrichterobmann Jürgen Groh, „denn dadurch sind wir in der Regionalliga gut aufgestellt. Jetzt gilt es, dass zumindest einer dieser Vier die nächste Stufe erklimmt, um so langsam aber sicher wieder einmal ganz vorne ebenfalls dabei zu sein“. Für Andreas Bischof erfolgt die Assistententätigkeit in der dritte Liga bei Martin Petersen (Württemberg) und Dominik Bartsch befindet sich bei Arno Blos (Württemberg) im Drittliga-Gespann.
In der Regionalliga wird Aufsteiger Ivo Leonhardt mit seinen beiden Assistenten Tobias Schmitz (Edingen-Neckarhausen) und Michael Schröter (Eberbach) in den Stadion anzutreffen sein. Bei Dominik Bartsch stehen die beiden südbadischen Referees Andreas Dusch und Philipp Traeder an der Seitenlinie, während das Gespann von Andreas Bischof die beiden württembergischen Unparteiischen David Paulat und Volker Stellmach komplettieren. Die Assistenten von Marcel Göpferich sind Michael Walther (Südbaden) und Tobias Fritsch (Bruchsal-Untergrombach). Von den badischen Oberliga-Referees ist auch Markus Werthwein (Rauenberg) als Regionalligaassistent tätig, nämlich bei Jonas Weickenmeier aus Hessen.
Ehemaliger FIFA-Schiedsrichter referierte bei der Halbzeittagung
Jürgen Groh bedankt sich bei Aron Schmidhuber für den interessanten Vortrag
Für die diesjährige Halbzeittagung, die im Clubhaus des FC Kirrlach stattfand, ist es dem Verbands-Lehrwart, Ronald Möhlenbrock, gelungen, den 142-fachen Bundesliga-Schiedsrichter Aron Schmidhuber als Gastreferenten zu gewinnen. Höhepunkt seiner Karriere, die bis 1994 andauerte, war sicherlich die Teilnahme an der WM 90 in Italien. Nur durch das gute Abschneiden der Deutschen Mannschaft, die ja bekanntlich den WM-Sieg errang, waren für ihn lediglich 2 Einsätze im Turnier möglich.
Auch wenn seine aktive Laufbahn bereits einige Jahre zurück liegt, hat er dennoch nichts von seiner Faszination für die Schiedsrichterei verloren. Davon konnten sich die anwesenden Verbands-Schiedsrichter überzeugen. Gleich nach den Begrüßungsworten des Verbandsschiedsrichter-Obmanns, Jürgen Groh, referierte Schmidhuber über Möglichkeiten der Leistungsteigerung bei Schiedsrichtern. Dabei verdeutlichte er immer wieder seine Ausführungen mit vielen praktischen Beispielen und Erfahrungen aus seiner aktiven Zeit.
Nach dem Mittagessen berichtete Andreas Pitz, Mitglied der Spruchkammer Mannheim, über die Zusammenarbeit zwischen den Schiedsrichtern und den Sportgerichten, sowie daraus resultierenden Verbesserungsmöglichkeiten. Abgerundet wurde das Treffen durch den Besuch von Siegfried Müller, dem Geschäftsführer des Badischen Fußballverbandes. Nach seinen Ausführungen zur bevorstehenden Rückrunde, überraschte er die Anwesenden mit einem Präsent. Er hatte für jeden Schiedsrichter einen Trainingsanzug in den Farben des Verbandes dabei. Somit gehen die Verbandsschiedsrichter nach diesem Lehrgang gut gerüstet in die bevorstehenden Spiele.
Förderschiedsrichter treffen sich auf Schöneck
Harmonisch vereint: Die Schiedsrichter und die Coaches bei ihrem Lehrgang auf der Sportschule
Am letzten Januarwochenende fanden sich unsere 20 Schiedsrichter des Förderkaders der Landes- und Verbandsliga der Saison 2009/2010 zum Lehrgang auf der Sportschule Schöneck ein. Nach der Begrüßungsrede durch unseren Verbandsschiedsrichterobmann Jürgen Groh freitagabends folgte ein gemeinsamer Regeltest, um den Leistungsstand der Gruppe zu überprüfen. Anschließend wurde über die Erwartungen des Verbandsschiedsrichter-Ausschusses an die hoffnungsvollen Nachwuchs-Schiedsrichter gesprochen. Die Lehrgangsteilnehmer wurden am Samstagmorgen von unseren Coaches (inkl. 3 Coaches-Anwärter) ergänzt. Nach Aufteilung in Gruppen, welche aus Schiedsrichtern und Coaches bestanden, wurden gemeinsam u.a. Vorschläge zur Zukunft des Schiedsrichterwesens in seiner Struktur und zur Transparenz der Wahrnehmung der Schiedsrichter in der Öffentlichkeit erarbeitet. Im Anschluss an die Gruppenarbeiten wurden die Ergebnisse im Plenum den restlichen Teilnehmern vorgestellt und diskutiert. In Folge dessen wurden durch Verbandslehrwart Dr. Ronald Möhlenbrock, unter dem Gesichtspunkt „Körpersprache des Schiedsrichters" und "Verhalten des Schiedsrichters“, spezielle Videoszenen aus der Halbzeittagung des DFB ausgesucht und diese den Teilnehmern besprochen. Abgeschlossen wurde der Lehrgang durch zwei Rollenspiele. Dabei wurden zwei Schiedsrichter ausgewählt und - ohne Vorwissen - mit einem Bestechungsversuch vor dem Spiel konfrontiert. Beide Fälle wurden auf Video aufgenommen und hinterher allen Beteiligten zur Analyse vorgespielt. Anschließend wurde über das Verhalten der beiden Schiedsrichter diskutiert, sowie Vorschläge, Tipps und Ratschläge zum Thema "Verhalten und Auftreten" erarbeitet. Ziel dieser ungewöhnlichen Aktion war es, die Schiedsrichter für bestimmte Konfliktsituationen zu trainieren.
Pforzheim gewinnt das 29. Schiedsrichter-Hallenturnier
Knapp
vor Karlsruhe (19 Punkte) und Veranstalter Tauberbischofsheim (17)
gewannen die Unparteiischen aus Pforzheim (20 Zähler) das 29.
Schiedsrichter-Hallenturnier des Badischen Fußballverbandes in der
Laudaer Stadthalle und wurden damit Nachfolger von Titelverteidiger
Heidelberg, der lediglich auf dem fünften Rang einkam. Pforzheim
holte sich den Vorteil durch einen Sieg gegen Vizemeister Karlsruhe
(2:1) und ein 1:1 Unentschieden gegen Tauberbischofsheim, während
die beiden Verfolger gleichzeitig remisierten und sich damit
gegenseitig Punkte abnahmen. Keinen Einfluss auf die Titelvergabe
hatte das Schlusstrio Buchen, Mosbach und Bruchsal, das lediglich auf
fünf Zähler kam. Aber auch Heidelberg und Mannheim boten zu
unterschiedliche Leistungen, um ernsthafte Konkurrenten für das
Führungstrio zu sein. Hier konnte lediglich Sinsheim noch etwas
mithalten, verlor jedoch die letzte Auseinandersetzung gegen
Karlsruhe. Unter den vielen Besuchern weilte auch der Bürgermeister
von Lauda, Thomas Maertens, der nicht nur den Turnieranstoß machte,
sondern auch die Stadthalle kostenlos für die Schiedsrichter zur
Verfügung stellte. Bewährt hat sich erneut, dass die Veranstaltung
nach Futsal-Regeln ausgetragen wurde. „Die Spiele verliefen ohne
besondere Vorkommnisse und wurden von den Schiedsrichtern mit viel
Engagement und Elan ausgetragen“, stellte Verbandsobmann Jürgen
Groh bei der Siegerehrung fest. Bei den 36 Begegnungen fielen 93
Tore. Hiervon hatten Kürsad Yildrim (Tauberbischofsheim) mit acht
Treffern den größten Anteil, gefolgt von Michael Geggus (Karlsruhe)
mit sieben, sowie Uwe Reible (Pforzheim) und Sami Maliha (Karlsruhe),
die jeweils sechs Mal ins Schwarze trafen. Alle Ergebnisse und die Tabelle
Stephan Kammerer für die Futsal-Europameisterschaft nominiert
Schiedsrichtervereinigung Heidelberg feierte ihr 90-jähriges Jubiläum
Der Kreisvorsitzende, Johannes Kolmer, gratuliert dem Obmann, Hans-Dieter Krieg, zum Jubiläum
Am Montagabend, den 14.12.09, konnte der SR-Obmann des Kreises Heidelberg, Hans-Dieter Krieg, im Clubhaus des FC Schatthausen viele Ehrengäste und die Schiedsrichter des Kreises Heidelberg zur 90-Jahr-Feier begrüßen. Im gut besuchten Clubhaus gingen Klaus von Taschitzki, Johannes Kolmer und der jetzige Obmann Hans-Dieter Krieg in ihren Ansprachen auf die vergangenen 90 Jahre der SRVgg Heidelberg ein. Als man dann die Geschichte der Heidelberger Schiedsrichter hatte Revue passieren lassen und der Kreisvorsitzende Johannes Kolmer ein Präsent des Fußballkreises in Scheckform übergeben hatte, ließ man die Feier bei einem gemeinsamen Essen in gemütlicher Runde ausklingen.
Förderschiedsrichter treffen Bundesliga-Referee Marco Fritz
DFB-Lehrwart Eugen Striegel analysiert die Leistung des Schiedsrichter-Gespanns
Am Freitag trafen sich die
Schiedsrichter des Förderkaders, sowie weitere hoffnungsvolle
Jung-Schiedsrichter des Badischen Fußballverbandes, zu einem ihrer
regelmäßigen Stützpunkttreffen.
Ziel dieser Aktion soll es
sein, junge und aufstrebende Talente, die bereits in der Landes- oder
Verbandsliga pfeifen, möglichst früh und effizient zu fördern,
damit sie in den nächsten Jahren den Sprung in eine der höheren
Ligen schaffen.
Dieses Mal stand die
Beobachtung eines Fußballspieles auf dem Programm. Dafür hatte sich
der Verbandschiedsrichter-Obmann, Jürgen Groh, etwas Besonderes
einfallen lassen. Die gesamte Gruppe besuchte die 2.
Bundesliga-Begegnung zwischen dem KSC und der TUS Koblenz, um einmal
dem Profi auf die Pfeife zu schauen. Dieser war heute Marco Fritz,
der mit seinen Assistenten, Volker Wezel und Florian Steinberg, die
Partie souverän leitete und lediglich 2 gelbe Karten benötigte.
Nach dem Spiel ließen sie es sich nicht nehmen, zuasammen mit dem
Schiedsrichter-Coach Eugen Striegel – zugleich auch
DFB-Schiedsrichter-Lehrwart – der Fördergruppe im Jugendraum des
KSC einen Besuch abzustatten. In dieser familiären Atmosphäre
konnten die jungen Schiedsrichter ihre großen Vorbilder näher
kennen lernen und auch einige Fragen stellen. So konnten sie zum
Beispiel erfahren, dass der Einsatz eines Headsets die Kommunukation
innerhalb des Gespannes deutlich erhöht oder dass Volker Wezel
gerade von einer vierwöchigen Nigeria-Reise zurückgekehrt ist, bei
der er bei Wolfgang Stark als Assistent fungierte. Anschließend
konnte sich der ein oder andere noch eine Autogrammkarte ergattern,
die ihn noch lange an diesen unvergesslichen Abend erinnern wird.
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