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Badischer Fußballverband e.V.

Schiedsrichter

Weihnachtsfrühschoppen der Schiedsrichter

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Hans-Dieter Krieg freut sich mit seinen Jubilaren

Im Nebenzimmer der Leimener Berg Brauerei trafen sich die Heidelberger Schiedsrichter zum traditionellen Weihnachtsfrühschoppen. Ihr Vorsitzender, Hans-Dieter Krieg, durfte neben zahlreichen Schiedsrichtern den bfv-Lehrwart Dr. Ronald Möhlenbrock, sowie den Kreisvorsitzenden Johannes Kolmer begrüßen.

Krieg dankte den Schiedsrichtern für ihr Engagement im ablaufenden Jahr und erhofft sich mehr Unterstützung der Vereine in der Schiedsrichtergewinnung. „Zwar sei man aktuell gut aufgestellt, doch in den nächsten Jahren ist ein Schiedsrichtermangel absehbar“, zeigt sich der Heidelberger Schiri-Chef besorgt. Ein weiteres Problem stellt die zunehmende Gewalt auf den Amateur-Sportplätzen dar. „Der Verband hat viele Maßnahmen ergriffen, um die Gewalt auf den Plätzen einzudämmen, doch irgendwann sei man mit dem Latein am Ende", so Johannes Kolmer, der Heidelberger Kreisvorsitzende.

Dennoch gibt es auch gute Gründe, sich für das Amt des Schiedsrichters zu entscheiden. So lernt man schon als Jugendlicher seine Persönlichkeit besser zu entfalten und kann dabei in guter Kameradschaft viele positive Momente erleben.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Daniel Schindler, Nicole Schneckenberger und Harald Seib für Zehnjährige Schiedsrichter-Tätigkeit geehrt. Die Auszeichnung in Gold für 30 Jahre Schiedsrichter erhielt Necmettin Alcioglu.

Die Weichen für 2014 sind bereits auch schon gestellt. Die Vereinigung fiebert als Ausrichter dem bfv-Schiedsrichter-Hallenturnier am 18. Januar 2014 in Bammental entgegen.



bfv Schiedsrichterturnier in Bammental

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Werden dioe Pforzheimer Schiedsrichter Ihren Titel verteidigen können?

Am Samstag, den 18. Januar 2014, findet das badische Schiedsrichter-Hallenturnier in Bammental statt. Standesgemäß treten an diesem Tage alle neun Schiedsrichter-Vereinigungen, nämlich Pforzheim, Karlsruhe, Bruchsal, Mannheim, Heidelberg, Sinsheim, Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim, an, um zu ermitteln wer dieses Mal die besten Fußballer in seinen Reihen hat. Die letzten beiden Jahre hieß der Turniersieger Pforzheim und so soll es nach dem Willen von Jörg Augenstein, dem Vorsitzenden der Pforzheimer Schiedsrichtergilde auch dieses Mal bleiben. „Wir werden wieder eine starke Mannschaft ins Feld schicken und versuchen Triple-Sieger zu werden. Doch das wird nicht einfach“, ist er sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Bereits seit mehreren Jahren wird Futsal im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ gespielt.

Allerdings steht bei dieser Veranstaltung nicht nur der sportliche Erfolg im Vordergrund, sondern auch die Kameradschaftspflege. „Einmal im Jahr trifft man andere Kollegen mit denen man über alte Zeiten frotzeln kann“ freut sich Jürgen Groh, der Vorsitzende der badischen Referees, auf die Veranstaltung. Nachdem das Turnier letztes Jahr in Mannheim stattgefunden hat, sind diesmal turnusmäßig die Heidelberger an der Reihe. „Wir freuen uns bereits auf den Tag und stehen jetzt schon in den Startlöchern“, fiebert Hans-Dieter Krieg, Heidelbergs Schiri-Chef, dem Event entgegen.

Schiedsrichter-Klassifizierung 2013/14 - Jürgen Groh wiedergewählt

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Mit dem Abschluss der letzten Relegationsspiele endet auch aus Sicht der badischen Schiedsrichter die Spielrunde nun endgültig und es gilt den Blick auf die neue Saison zu werfen. Der Verbandsschiedsrichter-Ausschuss hat die Leistungen der Schiedsrichter in ihren geleiteten Spielen analysiert und über die Auf- und Abstiege in den einzelnen Verbandsklassen entschieden.

Marcel Göpferich (Bruchsal) bleibt weiterhin das Aushängeschild des Verbandes. Der 30jährige hat bereits seine zweite Saison in der 3. Liga absolviert und sich wieder in der KLasse behauptet. „Damit hat er sich nun endgültig in dieser Spielklasse etabliert und kann hoffentlich in den nächsten Jahren an der Tür zur 2. Bundesliga anklopfen“, freut sich Jürgen Groh, der wiedergewählte Vorsitzende der badischen Schiedsrichtergilde.

Mit den beiden Tauberbischofsheimern Dominik Bartsch und Andreas Bischof, sowie dem Bruchsaler Tobias Fritsch waren drei bfv-Schiedsrichter in der Regionalliga im Einsatz. Dabei lief es für Andreas Bischof nicht so optimal. Leider verpasste er den Klassenerhalt, und muss den schweren Gang in die Oberliga antreten. Erfreulich aber ist, dass diese Lücke durch Stefan Faller (Bruchsal) geschlossen werden konnte. Der 29jährige überzeugte bei den Spielleitungen in der Oberliga Baden-Württemberg seine Coaches voll und ganz und wurde mit dem Aufstieg in die Regionalliga belohnt. Auch die anderen sieben badischen Vertreter, nämlich Michael Schroeter (Heidelberg), Fabian Ebert (Mannheim), Robin Siegl (Mosbach), Ivo leonhardt (Mannheim), Tobias Schmitz (Mannheim), sowie das Brüderpaar Cenk und Cem Tekinarslan (beide Karlsruhe) hinterließen einen guten Eindruck und werden auch künftig ihre Spiele in dieser Klasse pfeifen. Einzige Außnahme dabei stellt Tobias Schmitz dar. Für den langjährigen Schiedsrichter der Jugend-Bundesligen, sowie Assistent der Regionalliga war es seine letzte Oberliga-Spielzeit. Der 32jährige wird künftig sein Augenmerk auf die Schulung der jungen Kameraden legen und als Coach seine reichen Erfahrungen weitergeben. Zudem wird er auch noch Spiele in der Verbandsliga leiten. In seine Fußstapfen wird Rini Iljazi treten. Der Lehrwart aus Pforzheim hat in den letzten Jahren den Aufstieg immer nur ganz knapp verfehlt. „Dass er nach den Entscheidungen in den Vorjahren den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern immer wieder konstant gute Leistungen gebracht hat, davor ziehe ich meinen Hut“, ist Jörg Augenstein, Vorsitzender der Pforzheimer Schiedsrichter-Vereinigung, voll des Lobes. Ein weiteres Quartett wird dem neuen Verbandsliga-Kader ebenfalls nicht mehr angehören. Für Michael Werthwein (Sinsheim) war es diesmal nicht möglich, den Klassenerhalt zu schaffen. Der frühere Oberliga-Schiedsrichter wird damit seine Verbandskarriere beenden. Ihm folgen dabei Stefan Ruhrmann (Karlsruhe), Mirko Schlagloth (Heidelberg) und Jan Trense (Bruchsal), die freiwillig aus dem Verband als Schiedsrichter ausscheiden. Diese verdienten Referees werden durch junge Kameraden aus der Landesliga ersetzt.

Neben Mathias Fahrer (Bruchsal) und Manuel Rup (Buchen) haben auch die Brüder Nikolai und Michael Kimmeyer den Sprung in die höchste Verbandsklasse geschafft. Nicht so erfreulich dagegen verlief die Saison für Daniel Ander (Sinsheim), Manuel Frech (Heidelberg) und Murat Özdemir (Pforzheim). Sie müssen die Landesliga leider verlassen. Das Trio wird dabei begleitet von den Kollegen Peker, Weinzierl, Bräutigam, Schmarbeck, Reichelt, Beraja und Ambacher, die teilweise berufs- oder alterbedingt ihren Rückzug antreten mussten. Nutznießer der hohen Fluktuation waren die Teilnehmer der Kreisliga-Aufstiegsrunde. Immerhin 12 Akteure, nämlich Holtkamp, Reinhart, Forster, Heiker, Zanke, Hepp, Schroeder, Solert, Grohe, Kresser, Kann und Schilling, konnten den Sprung in den Verband schaffen und werden künftig Landesliga-Luft schnuppern.


Neben den Auf- und Abstiegen wurde bei der Sitzung des Verbandschiedsrichter-Ausschusses Jürgen Groh einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Damit wird der Bruchsaler auch die nächsten 3 Jahre die Geschicke der badischen Schiedsrichter leiten und in seine dritte Amtszeit gehen. Ihm zur Seite steht wie bisher Horst Saling aus Buchen, der als Stellvertreter ebenfalls bestätigt wurde. Auch bei den Spieleinteilern gab es keine Veränderungen. David Gonzalez wird auch künftig als Spieleinteiler der Verbands- und Landesliga fungieren. Während Mirko Schlagloth sich um die männliche Jugend-Klassen kümmert, deckt Nina Schneider weiterhin den gesamten Frauenbereich ab. Mit Christian Groß als Öffentlichkeitsmitarbeiter wurde somit die bisherige Mannschaft für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.

Schiedsrichter-Lehrgang mit Schwerpunkt „Konfliktmanagement“ auf der Sportschule Schöneck

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In Gruppenarbeiten lernten die Schiedsrichter den Umgang mit Konfliksituationen
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Insgesamt acht Schiedsrichter des aktuellen Förderkaders der Verbands- und Landesliga sowie weitere 15 ausgewählte Schiedsrichtertalente aus den unterschiedlichsten Spielklassen kamen auf Einladung des Verbandslehrstabes auf der Sportschule Schöneck zum jährlichen Förderkader-Lehrgang zusammen.

Im Mittelpunkt des Lehrgangs standen dieses Jahr aktuelle Geschehnisse rund um den Themenbereich „Konfliktmanagement“. So wurden von BFV-Präsident Ronny Zimmermann, der es sich nicht nehmen ließ den Lehrgang zu besuchen, aktuelle Vorkommnisse aus Sicht des BFV aufgearbeitet. Rolf Karcher, Lehrwart des Kreises Karlsruhe, referierte eindrucksvoll über das Thema „Tipps zur Früherkennung, Vermeidung und Deeskalation von Konflikten.“

Natürlich kamen auch schiedsrichterspezifische Themen nicht zu kurz. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden im Bereich Kompetenzentwicklung Themen wie „Was können Schiedsrichter voneinander und was können sie von Spielern lernen ?“ intensiv bearbeitet. Dabei wurden taktische Maßnahmen genauso wie Spielsysteme und -strategien besprochen.

Abgerundet wurde der Lehrgang durch aktuelle Videoszenen aus dem Bundesligageschehen, in denen das Verhalten der Schiedsrichter analysiert wurde.

Oberliga-Schiedsrichter Robin Siegl war denn auch voll des Lobes über den Lehrgang: „Inhaltlich und in der Themenauswahl ein Lehrgang auf höchstem
Niveau ! Da war für jeden jede Menge Interessantes und Lehrreiches dabei!

So konnte auch Lehrgangsleiter und Verbandslehrwart Dr. Ronald Möhlenbrock am Ende ein überaus zufriedenes Resumee ziehen: „Wir sind auf dem richtigen Weg ! Die Weiterentwicklung der Schiedsrichter im Persönlichkeitsbereich und die Sensibilisierung auch auf Geschehnisse neben dem Platz lassen sich nicht voneinander trennen. Wir müssen unsere Schiedsrichter auch auf diese Dinge vorbereiten! Dazu haben wir einen weiteren Schritt getan !

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Präsident Ronny Zimmermann besuchte die Veranstaltung und sprach zu den Schiedsrichter-Talenten

Pforzheim gewinnt das Schiedsrichter-Turnier

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Die Pforzheimer konnten ihren Vorjahressieg verteidigen

Schon von Anfang an demonstrierten die Goldstädter Schiedsrichter ihre fußballerischen Qualitäten und ließen den anderen Vereinigungen nicht den Hauch einer Chance. Mit acht Siegen aus acht Spielen verteidigten sie souverän ihren Titel, den sie bereits im Vorjahr für sich entscheiden konnten. „Unsere Mannschaft hat drei der letzten vier Turniere gewonnen. Somit kann man schon von einer gewissen Dominanz sprechen“, freute sich Jörg Augenstein, der Vorsitzende der Pforzheimer Referees.

Bereits um 10 Uhr begann das Turnier mit dem Eröffnungsspiel Heidelberg – Bruchsal, das die SrVgg Bruchsal mit 1:0 gewann. In weiteren 35 Spielen konnten die badischen Schiedsrichter unter den wachsamen Augen des Präsidenten, Ronnie Zimmermann, und des Vize-Präsidenten Günther Seith, beweisen, dass sie Futsal auch in der Praxis beherrschen.

Als um 17:15 Uhr das letzte Spiel abgepfiffen wurde, begann für die fast 100 freiwilligen Helfer der SrVgg Mannheim, die das diesjährige Turnier turnusmäßig ausrichtete, der eigentliche Stress. Innerhalb von 20 Minuten verwandleten sie das Spielfeld in einen Festsaal. „Ich muss vor meinen Schiedsrichtern den Hut ziehen. Manche haben drei Tage hintereinander für dieses Event gearbeitet. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich“, ist Jörg Friedrichs, dem Mannheimer Schiri-Chef, der Stolz über seine Mannen anzusehen.

Diese Leistung lobte auch Michael Mattern, der stellvertretende Kreisvorsitzende des Fußballkreises Mannheim. Dabei dankte er auch dem Neulußheimer Bürgermeister, Herrn Hoffmann, der die Hardt-Halle für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung stellte.

Bei der abschließenden Siegerehrung gratulierte der Verbandsschiedsrichter-Obmann Jürgen Groh den Pforzheimern zu ihrem Sieg und den anderen Vereinigungen zu ihren Platzierungen. Dabei vergaß er auch nicht die Schiedsrichter, die an diesem Abend den schwersten Job hatten, nämlich die „pfeifenden“ Kameraden. Diese bekamen als Dankeschön für ihren Einsatz zwei Eintrittskarten für die Rhein-Neckar-Löwen. Alle anderen Akteure konnten sich unabhängig ihrer Platzierung über einen Mannheimer Wasserturm aus Metall freuen, der sie noch lange an dieses Turnier erinnern soll.

Letzter Höhepunkt war ein Überraschungsauftritt der Travestiekünstlerin Celine Bouffier, die durch musikalische Einlagen, sowie ihrem Witz für gute Stimmung sorgte und damit einen gelungenen Abschluss des Turniertages darstellte.


Die Platzierungen: Pforzheim (1.), Sinsheim (2.), Mannheim (3), Tauberbischofsheim (4.), Karlsruhe (5.), Heidelberg (6.), Bruchsal (7.), Mosbach (8.) und Buchen (9.)

Ehrungen im Kreis Heidelberg

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Johannes Kolmer, Walter Kloe, Klaus von Taschitzki und Hans-Dieter Krieg
Die Schiedsrichtervereinigung Heidelberg ehrte ihre verdienten Schiedsrichter-Kameraden. Dazu konnte der Vorsitzende Hans-Dieter Krieg neben dem Kreisvorsitzenden Johannes Kolmer auch den Ehren-Verbandsschiedsrichter-Obmann, heinz Morlock, als Ehrengäste begrüßen.
Höhepunkt des Abends war die Ehrung der beiden langgedienten Kameraden Walter Kloe und Klaus von Taschitzki. Beide wurden für die 60jährige Zugehörigkeit zur Schiedsrichter-Gilde ausgezeichnet. "Es ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, dass jemand seinem Hobby so lange treu ist", lobte Hans-Dieter Krieg und dankte den beiden für ihre langjärige aktive Arbeit, die sie für die HGeidelberger Schiedsrichter geleistet haben.
Folgende KAmeraden wurden an diesem Abend auch noch geehrt:

10 Jahre

Ali Bayram VFB Leimen

 

Musa Dursun FC Ast Walldorf

 

Raphael Stiefvater TSV Rettigheim

 

Wolfgang Stiefvater FC Ast Walldorf

 

Patrick Sturm TSG Rohrbach

 

Ali Tam VFR Walldorf

 

Günter Wiesinger VFL Heiligkreuzsteinach

 

Veli Yildiz Heidelberger SC

 

 

20 Jahre

Ayvac Tuncay FC Hirschhorn

 

 

30 Jahre

Bernd Schröter FC Bad St.Ilgen

 

Gerd Wolf SV Waldwimmersbach

 

 

40 Jahre

Hans Jörg Egner TSV Handschußheim

 

Siegmund Hoffmann FC Bad St.Ilgen

 

Gerd Rodner SV Sandhausen

 

 

50 Jahre

Karl Heinz Knopf FC Rot


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Förderkaderstützpunkt mit Spielbesuch in Sandhausen

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Schiedsrichter und Coaches beim Spielbesuch in Sandhausen Quelle: Möhlenbrock

Inzwischen Tradition und doch immer wieder interessant. So beschrieb ein Teilnehmer des aktuellen Förderkaders das obligatorische Treffen Anfang November. Da insbesondere in den ersten Wochen der neuen Bundesligasaison es etliche Diskussionen in den Bereichen „Absichtliches Handspiel“ und „Offene Sohle“ gegeben hat , verwunderte es auch niemanden, dass gerade diese Schwerpunkte in den Ausführungen von Verbandslehrwart Dr. Ronald Möhlenbrock analysiert wurden.

„Unser Ziel muss es sein, eine möglichst einheitliche Regelauslegung zu erreichen“ so der Verbandslehrwart in seinen einführenden Worten.

Die angeregte Diskussion bei der Videoanalyse zeigte, dass mit dieser Zielsetzung genau der Kernpunkt getroffen wurde.

Um es nicht bei der Theorie zu belassen, wurde der Stützpunkt durch einen Spielbesuch in der 2. Bundesliga abgerundet. Beim Spiel zwischen dem SV Sandhausen und Hertha BSC Berlin konnte der rege Meinungsaustausch zwischen den Schiedsrichtern und Coaches in realen Szenen sozusagen „online“ weiter intensiviert werden.

Schiedsrichter-Klassifizierung 2012/13

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Die Weichen für die neue Saison sind bereits gestellt. Der Verbandsschiedsrichter-Ausschuss hat die Leistungen der Schiedsrichter in der letzten Saison analysiert und über die Auf-und Abstiege in den einzelnen Verbandsklassen entschieden.

Marcel Göpferich (Bruchsal) hat seine erste Runde in der 3. Liga souverän gemeistert und am Ende den 11. Rang von 23 Schiedsrichtern belegt. Nun kann er in seiner zweiten Saison auf der gesammelten Erfahrung aufbauen und vielleicht an die nächsthöhere Spielklasse anklopfen. Darüber hinaus wird er wieder als Assistent in der 2. Bundesliga fungieren.

Ebenfalls gut geschlagen hat sich das badische Trio in der Regionalliga. Dominik Bartsch und Andreas Bischof (beide Tauberbischofsheim) belegten von den 24 SR des Süddeutschen Fußballverbandes die Plätze sechs und acht. Tobias Fritsch (Bruchsal) konnte sich als Neuling gleich Platz sieben sichern und wird, wie seine beiden anderen Kollegen, im kommenden Jahr weiter in der Regionalliga pfeifen und in der 3. Liga als Assistent eingesetzt.

In der Oberliga Baden-Württemberg waren sieben badische Schiedsrichter im Einsatz. Ivo Leonhardt (Mannheim) erreichte dabei am Ende den zweiten Platz und verfehlte den Aufstieg sehr knapp. Stefan Faller (Bruchsal), Tobias Schmitz (Mannheim) und Cem Tekinarslan (Karlsruhe) konnten sich einen guten Mittelfeldplatz erarbeiten. Für Michael Schroeter (Heidelberg) war die Saison schon nach der Vorrunde beendet. Bei ihm ist im Winter das Kreuzband gerissen und er befindet sich zur Zeit in der Reha-Phase. Für Michael Geggus (Karlsruhe) und Markus Werthwein (Sinsheim) ist die Saison nicht so erfreulich verlaufen und sie müssen den Weg in die Verbandsliga antreten. Sie werden durch Fabian Ebert (Mannheim) und Cenk Tekinarslan (Karlsruhe) ersetzt. Diese beiden Kameraden konnten in der abgelaufenen Saison in der Verbandsliga am meisten überzeugen und werden künftig auch als Assistent in der Regionalliga im Einsatz sein. Von den 23 Verbandsliga-Schiedsrichtern mussten aber auch drei die Klasse Richtung Landesliga verlassen, nämlich David Reichelt (Mannheim), Pascal Rohwedder (Karlsruhe) und Florian Jakel (Mannheim). Aufgestiegen aus der Landesliga sind Pascal Kinzig (Pforzheim) und Patrick Laier (Heidelberg). Beide zeigten in ihren Spielen sehr gute Leistungen. Komplettiert wird die Verbandsliga in der neuen Runde durch Martin Mansel (jetzt Bruchsal), einem Austausch-Schiedsrichter aus dem Südwestdeutschen Fußballverband.

In der Landesliga gab es ebenfalls drei Absteiger. Das sind Carsten Reinhardt, Andy Grüßung (beide Tauberbischofsheim) und Philip Federlechner (Karlsruhe). Stephan Treiss (Heidelberg) wechselt Studienbedingt nach Hamburg. Daniel Bundschuh (Tauberbischofsheim) und Mustafa Bagci (Heidelberg) haben während der Saison aufgehört, während Musa Dursun ebenfalls nicht mehr für die Landesliga klassifiziert wurde.

Aus der Kreisliga-Nachwuchsrunde steigen folgende 8 SR in die Landesliga auf: Florian Kuppinger (Pforzhei), Johannes Horn (Tauberbischofsheim), Nikolai Kimmeyer (Karlsruhe), Artur Njoya und Thomas Schneider (beide Mannheim), Joscha Klemm (Bruchsal), Lukas Weinzierl (Heidelberg) und Philipp Mößner (Karlsruhe).

Zusammen mit einem weiteren Neuzugang aus dem Südwesten, Manuel Frech, der in Heidelberg wohnt und studiert, umfasst die Landesliga-Liste 46 SR.

Insgesamt stehen für die kommende Saison somit genau 80 Schiedsrichter auf Verbandsebene für Spielleitungen zur Verfügung.


 

Badischer Jungschiedsrichter auf Berliner Lehrgang

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Mario Hildebrand (rechts) mit FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer

Wie bereits in den letzten Jahren veranstalteten die Schiedsrichter des Berliner Fußballverbandes einen viertägigen Lehrgang für Jungschiedsrichter und der badische Fußballverband durfte wieder einen Teilnehmer schicken. Als diesjähriger Vertreter wurde Mario Hildebrand aus Tauberbischofsheim ausgewählt. Der 16jährige war über die Nominierung hoch erfreut. „Ich war gerade auf dem Weg zu einem Jugendspiel, als mein Handy klingelte und Jürgen Groh (Vorsitzender der badischen Schiedsrichter; Anm. d. Red.) mir mitteilte, dass ich nach Berlin fahren darf.“

Für diesen Lehrgang wurden 42 Jungschiedsrichter aus ganz Deutschland ausgewählt, die aufgrund ihres jungen Alters und ihrer bisherigen Leistungen in ihren Spielen als besonders förderungswürdig angesehen werden. Dazu zählt Mario eindeutig. Der Tauberbischofsheimer pfeift mit gerade erst 16 Jahren bereits in der Herren-Landesliga und hat bisher in seinem ersten Jahr in dieser Klasse einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch drei Wiener Jungschiedsrichter, die die weite Anreise aus Österreich auf sich genommen haben, um bei der 21. Auflage dieser Veranstaltung teilzunehmen. Der Lehrgang fand im Leistungszentrum Berlin-Wannsee statt. Dabei konnten die jungen Schiedsrichter einiges Wissenswerte mitnehmen. So präsentierte der Lehrgangsleiter Uwe Specht Top-Schiedsrichter, wie Daniel Siebert, der in der 2. Bundesliga aktiv ist, und auch weitere Regionalliga-Schiedsrichter als Referenten. Um die Regelkenntnis der Teilnehmer zu überprüfen, wurden auch zwei Regeltest durchgeführt. Doch auch für die körperliche Fitness der Jungschiedsrichter wurde in Berlin stets gesorgt. So wurde neben dem FIFA-Lauftest auch ein acht Kilometer langer Wannsee-Lauf um den See herum praktiziert.

Aber es wurde auch für Abwechslung vom des stressigen Lehrgangsprogramm gesorgt. So besuchten die 42 Teilnehmer auch das Berliner Olympiastadion, um dort das Bundesliga-Spiel von Hertha BSC Berlin anzuschauen.

Am vorletzten Abend stand der Höhepunkt der Veranstaltung auf dem Programm. Der FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer kam zu Besuch und referierte über das Thema „Spielertypen“. Doch neben dem spannenden Referat war es den Anwesenden ein Anliegen zu erfahren, wie es in der Bundesliga so zugeht. „Es war sensationell, als Felix uns zeigte, wie er in der Bundesliga mit den einzelnen Spielern spricht und umgeht“, sagt der 16-Jährige ganz angetan. Nach dem hochrangigen Besuch von Zwayer, unternahmen die Schiedsrichtertalente noch eine Abschiedsfeier im Berliner Landesleistungszentrum. „Wir waren eine wirklich super Truppe und demnach ist es sehr schade, dass der Lehrgang so schnell verlief. Allerdings halten wir den Kontakt über das Internet aufrecht und vielleicht sehen wir uns mal wieder“, resümierte der zufriedene Referee und fügte lächelnde an: „Dass ich einmal als Schiri nach Berlin komme, hätte ich mir nie erträumt. Die Erfahrungen die ich dort sammeln konnte sind großartig.“

Als Fazit kann man von einem absolut gelungen Lehrgang sprechen, bei welchem sich Mario gut präsentieren konnte.

Blutspenden statt Blutgrätsche

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Die Mosbacher Schiedsrichter bei ihrer Blutspendeaktion
Die Mosbacher Schiedsrichter waren mit mehr als 20 Aktiven zum Blutspenden in der Pattberghalle in Neckarelz erschienen, um zur Ader gelassen zu werden. Die Schiedsrichter wollten mit dieser Aktion einen Betrag dazu leisten, der rückläufigen Blutspendebereitschaft entgegen zu wirken. Das Ganze stand unter dem Motto „Wir wollen Blutspender sehen, aber keine Blutgrätschen“. Auf dem Bild ist ein Teil der “pfeifenden Spender“ zu sehen, die von den beiden Bereitschaftsführern des DRK Mosbach, Frau H. Ostant und Herrn D. Kautzmann, begleitet wurden. Die Spendenteilnahme sollte auch das Interesse der sportbegeisterten Bevölkerung an der Schiedsrichterei wecken und den ein oder anderen zur Teilnahme am Neulingskurs am 08.03.12 um 19:00 Uhr beim FC Mosbach animieren.

Mosbacher Schiedsrichter als "Lebensretter"

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Die Mosbacher "Lenbensretter" mit ihrem Ausbilder Herrn Urban (links)
Im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung ließen sich 13 Mosbacher Schiedsrichter im Bereich “lebensrettende Sofortmaßnahmen“ ausbilden. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung lag im Bereich "Sport und Sportverletzung". Durch diese zusätzliche Ausbildung wurde die Kompetenz der Spielleiter weiter gesteigert. Der zweitägige Lehrgang fand in der Sportgaststätte des FV Mosbach statt und konnte durch die Unterstützung des Badischen Sportbundes organisiert werden. Die Bilder zeigen die Teilnehmer zu Beginn des Seminars mit dem Ausbilder des DRK Mosbach, Herrn Urban (Bild oben), sowie mit der Vorsitzenden des Badischen Sportbundes des Kreises Mosbach, Frau Dr. Dorothee Schlegel, und dem Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses, Rainer Braun (Bild unten).
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Lutz Wagner bei den badischen Verbands-Schiedsrichtern

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Lutz Wagner bei der Halbzeittagung in Michelfeld
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Die Halbzeittagung der badischen Verbands-Schiedsrichter und -Beobachter fand dieses Jahr in der Turnhalle des TSV Michelfeld statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, alle Akteure über Neuigkeiten zu informieren und sie auf die anstehende Rückrunde einzustimmen. So berichtete der Präsident, Ronald Zimmermann, über die Spielklassenstrukturreform in der Regionalliga und den Amateurfußballkongress. Außerdem war es ihm wichtig, auch nochmal auf das Thema der Gewaltprävention einzugehen, das in letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Am Ende seines Vortrages honorierte er, dass sich "im Schiedsrichterwesen des badischen Fußballverbandes einiges getan hat".
Danach folgte ein zweistündiges Referat von Lutz Wagner, der nach 197 Bundesliga-Spielen zum Ende der Saison 2009/10 seine aktive Laufbahn aus Altersgründen  beendete. Seit Mai 2010 ist der 48jährige nun Koordinator für Regelauslegung und Basisarbeit, sowie Nachwuchsförderung beim DFB. Schwerpunkt seines Vortrages war die Fragestellung, "wie vermittle ich meine Entscheidungen nach außen". Dabei setzte er immer wieder kurze Videoszenen als Anschauungsmaterial ein und sorgte mit zahlreichen Anekdoten aus seinen früheren Spielleitungen für das ein oder andere Schmunzeln unter den Anwesenden.
Nach der anschließenden Mittagspause tagten die Schiedsrichter und die Beobachter jeweils getrennt weiter, um sich ihren spezifischen Themen widmen zu können. So informierte Felix Wiedemann die Schiedsrichter über die Neuigkeiten aus dem Spielbetrieb, während Thomas Längle als Mitglied des Verbandslehrstabes die Beobachter schulte.
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Die Verbandsschiedsrichter bei der Halbzeittagung

Pforzheim gewinnt das Schiedsrichter-Turnier

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Der Vorsitzende Jörg Augenstein freut sich mit seinen frischgebackenen Turniersiegern
Am Samstag, den 21. Januar 2012, fand in der Ludwig-Erhardt-Halle in Mosbach das traditionelle Hallenturnier der Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes statt. Es wird bereits seit 1981 jährlich veranstaltet und daran nehmen alle neun Schiedsrichtervereinigungen, nämlich Pforzheim, Karlsruhe, Bruchsal, Mannheim, Heidelberg, Sinsheim, Mosbach, Buchen und Tauberbischofsheim, teil. Der Austragungsort wechselt jährlich zwischen den Vereinigungen und so hatte dieses Jahr die Schiedsrichter-Vereinigung Mosbach die ehrenvolle Aufgabe, das Turnier auszurichten. Seit vier Jahren wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ nach Futsal Regeln gespielt. Während es im letzten Jahr ein Herzschlagfinale gab, war es in diesem Jahr eine deutliche Angelegenheit. Die Pforzheimer Schiedsrichter-Vereinigung konnte gleich ihre ersten beiden Spiele gegen Sinsheim und Bruchsal gewinnen und schon früh ihre Ambitionen auf den Turniersieg unter Beweis stellen. Dabei ließen sie sich auch durch das anschließende Remis gegen Karlsruhe nicht aus der Ruhe bringen. Durch ihren knappen 3:2 Sieg gegen den Titelverteidiger Tauberbischofsheim war ihnen der Turniersieg nicht mehr zu nehmen. Mit sieben Siegen und einem Remis gewannen die Pforzheimer das 31. Schiedsrichterturnier deutlich und ließen ihren Vorsitzenden, Jörg Augenstein, strahlen. „ Damit haben wir zwei der bisherigen vier Futsal-Turniere gewonnen. So kann es weiter gehen“, findet Augenstein. Der letztjährige Turniersieger Tauberbischofsheim musste sich mit dem 2. Platz begnügen, die Schiedsrichter-Vereinigung Heidelberg konnte ihren dritten Platz aus dem Vorjahr verteidigen. Auf den Plätzen vier bis neun folgten Karlsruhe, Bruchsal, Sinsheim, Mannheim, Mosbach und Buchen. Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich Gastgeber Rainer Braun, der Vorsitzende der Mosbacher Schiedsrichter, bei allen Anwesenden für den sportlich fairen Turnierverlauf und überreichte jedem Spieler ein Glas mit Gravur. Besonderen Dank galt dabei auch den Schiedsrichter, die sich bereit erklärt haben, ihre Kollegen zu pfeifen. Die Auszeichnung als „bester Torschütze“ sicherte sich mit neun Treffern Rafael Becker, der aus den Reihen des Turniersiegers Pforzheim kam.
Doch damit war der lange Turniertag noch nicht beendet. Zuerst stand noch die Ausgabe der reichhaltigen Tombola auf dem Programm. Anschließend konnten bei guter Party-Musik die  Schiedsrichter untereinander ihre Kameradschaft pflegen und neue Freundschaften knüpfen,
die sie dann bei der 32. Auflage des Hallenturnieres am 12. Januar 2013 in Neulußheim weiter intensivieren können.  
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Der Torschützenkönig Rafael Becker aus Pforzheim mit dem VSO Jürgen Groh und Rainer Braun

Stephan Kammerer für die Futsal-Europameisterschaft nominiert

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Futsal-Schiedsrichter Stephan Kammerer in Aktion beim UEFA Futsal-Cup in Pardubice (Tschechien)
Große Ehre für den badischen Schiedsrichter Stephan Kammerer. Er wurde von der UEFA für die im Januar in Kroatien stattfindende Futsal-Europameisterschaft als Schiedsrichter nominiert. Zusammen mit 15 Kollegen aus anderen europäischäischen Ländern wird er vom 31.01-11.02.2012 sowohl die Gruppen-, als auch die Finalspiele leiten.
Der langjährige Referee der 2. Bundesliga und Assistent der 1. Bundesliga hat sich bereits vor mehreren Jahren entschieden, seine zukünftige Laufbahn voll und ganz dem neuen Hallensport zu widmen.
Futsal ist in den letzten Jahren immer bekannter geworden und wird durch dieses Turnier weiter in den Fokus der Öfentlichkeit rücken. Es ist dem klassischen Hallenfußball sehr ähnlich, auch wenn es dabei einige gravierende Unterschiede gibt. Futsal wird mit einem sprungreduzierten Ball gespielt und das Grätschen am Mann wird rigoros als Foul gewertet. Dabei werden die Foulspiele einer Mannschaft addiert und ab dem fünften Foul für jedes weitere ein Freistoss von der 10-Meter Markierung verhängt. Ziel dieser Aktion ist es, die Anzahl der Foulspiele zu minimieren. Somit haben die Ballkünstler im Team mehr Möglichkeiten, zu brillieren und ihr Können unter Beweis zu stellen.
Das wünschen wir auch Stephan Kammerer, der als einziger Vertreter Deutschlands bei dieser Europameisterschaft im Einsatz sein wird.

Traditioneller Weihnachtsfrühschoppen der Heidelberger Schiedsrichter

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Hans-Dieter Krieg begrüßt alle Heidelberger Schiedsrichter zum Weihnachtsfrühschoppen

Beim traditionellen Weihnachtsfrühschoppen der Heidelberger Fußball-Schiedsrichter im Clubhaus des FC Schatthausen ließ Vorsitzender Hans-Dieter Krieg vom VfB Rauenberg das Jahr Revue passieren. Kritik übte er an der zunehmenden Gewalt auf den Sportplätzen und wünschte sich für die Zukunft mehr Sanktionsmöglichkeiten, um Ausschreitungen besser eindämmen zu können. Zuvor hatte Krieg den Kreisvorsitzenden Johannes Kolmer aus Hirschhorn, den früheren Verbandsschiedsrichter-Obmann Heinz Morlock aus Pforzheim, sowie Mitarbeiter des Kreisvorstandes willkommen geheißen.

Im Anschluss eröffnete Bernd Nonnenmacher vom VfR Walldorf die reichhaltige Tombola, deren Erlöse für einen wohltätigen Zweck verwendet werden sollen.

Abschließend bedankte sich Krieg bei allen Schiedsrichtern für ihre guten Leistungen und bei den Kreismitarbeitern für die gute Zusammenarbeit.

„Danke Schiri“: DFB-Event in Hannover

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Die badischen Sieger Hans-Jürgen Pohl, Andreas Bischof und Sonja Kuttelwascher zusammen mit dem Mitglied der DFB-AG „Schiedsrichter-Werbung“ Dr. R. Möhlenbrock Foto: Bittner

Den drei badischen Unparteiischen Sonja Kuttelwascher, Andreas Bischof und Hans-Jürgen Pohl wird dieses Wochenende sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Denn zusammen mit 60 weiteren Unparteiischen aus dem ganzen Bundesgebiet wurden sie in Hannover im Rahmen der DFB-Aktion "Danke, Schiri!" geehrt. Sie sind die badischen Sieger in den drei Kategorien "Schiedsrichterin",   "Schiedsrichter 20 bis 45 Jahre" und "Oldie" und nahmen wie ihre Kollegen aus den anderen Landesverbänden eine Auszeichnung für ihr jahrelanges, herausragende Engagement aus den Händen des Vorsitzenden der DFB-Schiedsrichter-Kommission und Ex-FIFA-Schiri Herbert Fandel entgegen. So können die Sieger ihre Spiele in Zukunft in einem "persönlichen" Schiedsrichter-Trikot mit Namensaufdruck leiten.

"Wir Schiedsrichter, von der Spitze bis zur Basis, sind eine große Familie", erklärte Herbert Fandel den Anwesenden und das spiegelte sich auch in der äußerst harmonischen und von Dr. Ronald Möhlenbrock, Verbandslehrwart des badischen Fußballverbandes, mit organisierten Veranstaltung wieder.

Eine tolle Überraschung für alle Anwesenden war auch der Auftritt des FIFA-Schiedsrichters Wolfgang Stark. Der WM-Schiri des vergangenen Jahres verwies auf die großen Verdienste, gerade der vielen Unparteiischen an der Basis in den Amateurspielklassen. Im Anschluss an seinen Auftritt wurde dann auch der FIFA-Referee selbst überrascht. Er bekam ein offizielles Schiedsrichter-Trikot überreicht, auf dessen Rückenteil die Namen der 63 Bundessieger zu lesen sind. Spontan entschloss er sich das Trikot am nächsten Tag bei seinem Einsatz im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Hannover 96 und Schalke 04 zu tragen und die Unparteiischen an der Basis und deren Arbeit auf diese Weise vor einem Millionenpublikum an den Fernsehschirmen zu würdigen.

„Danke Schiri“: Badische Preisträger in Mannheim gekürt

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Von links Andreas Bischoff, Leiter der DEKRA-Prüfstelle Mannheim Reinhardt Christ, Sonja Kuttelwascher, Präsident Ronny Zimmermann und Hans-Jürgen-Pohl bei der Preisverleihung in der DEKRA-Niederlassung Mannheim

Normalerweise rücken Schiedsrichter immer bei umstrittenen Entscheidungen in den Mittelpunkt. Bei der Aktion „Danke Schiri“, welche der DFB in Kooperation mit der DEKRA im Jahr 2011 ins Leben gerufen hat, sollen nun aber auch Schiedsrichter für besondere Leistungen und Verdienste im Schiedsrichterwesen geehrt werden. Bei der Aktion wird in drei Kategorien unterschieden: „Bester 20-45jähriger Schiedsrichter“, „Beste Schiedsrichterin“ und „Bester Oldie“.

Die Preisübergabe für den Badischen Fußballverband fand nun in der DEKRA-Niederlassung Mannheim-Rheinau statt, wo Fußballpräsident Ronny Zimmermann die Ehrung der besten Schiedsrichterin und den zwei Schiedsrichtern übernahm:


Beste Schiedsrichterin“: Sonja Kuttelwacher aus Mannheim

Sonja Kuttelwascher ist seit 2003 Schiedsrichterin und in der Herren-Verbandsliga + Frauen-Regionalliga im Einsatz. Sie kümmert sich um junge Schiedsrichterinnen und absolviert ihre Regeltests vorbildlich mit hervorragenden Ausdauerwerten.


Bester 20-45jähriger Schiedsrichter“: Andreas Bischof aus Külsheim
Andreas Bischoff fungiert seit 1998 als Schiedsrichter und gehört in den letzten Jahren der Regionalliga an. In seiner Laufbahn hat er schon mehr als 600 Begegnungen geleitet. Andreas Bischof ist zudem stellvertretender Vorsitzender der Schiedsrichtervereinigung Tauberbischofsheim und hat hierbei die Betreuung des Nachwuchses vorrangig in seinem Aufgabenbereich.


Bester Oldie“: Hans-Jürgen Pohl aus Mannheim/Lampertheim
Hans-Jürgen Pohl leitete bereits über 1000 Spiele und ist seit 30 Jahren Schiedsrichter. Er ist Ombudsmann des Badischen Fußballverbandes und gleichzeitig Vorsitzender des „Club der Ehren- und Goldnadelträger“ beim SV Waldhof.


Präsident Ronny Zimmermann zeigte sich erfreut über die Aktion des Deutschen Fußball-Bundes: „Wir berücksichtigen durch „Danke Schiri“ nun auch die Schiedsrichter in den Landesverbänden. Der DFB schlägt damit gekonnt eine Brücke zwischen dem Profibereich und der Basis.
Die Entscheidung über die Sieger in den Landesverbänden übernehmen die jeweilige Verbandsschiedsrichterausschüsse in Verbindung mit den Öffentlichkeitsmitarbeitern.

Die Auszeichnung der drei Schiedsrichter/innen in Mannheim bedeutet allerdings nicht das Ende der „Fahnenstange“. Alle Gewinner auf Verbandsebene treffen sich am kommenden Wochenende 05./06. November zu einem Event in Hannover, welches der langjährige Bundesligaschiedsrichter und derzeitige Vorsitzende der DFB-Schiedsrichter-Kommission Herbert Fandel leiten wird.

Alle Leistungstests auf der Sportschule absolviert

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Die Schiedsrichter von der Dritten- bis zur Verbandsliga beim Leistungstest in Reichenbach
Mit dem Beginn des badischen Krombacher-Pokals ist nicht nur für die vielen Fußballspieler der Region die Sommerpause beendet. Auch für die Schiedsrichter wird es wieder ernst. Damit die Spitzen-Schiedsrichter des Verbandes auch optimal auf die Runde vorbereitet sind, wurden sie wie jedes Jahr intensiv geschult.
Dafür wurden wieder drei Wochenend-Lehrgänge auf der Sportschule Schöneck durchgeführt. Begonnen haben die Dritt-, Regional-, Ober- und Verbandsliga-Schiedsrichter. Danach folgten die zwei Lehrgänge der Landesliga-Schiedsrichter. Zuerst stand der Regeltest auf dem Programm, bei dem jeder einzelne auf seine Regelkenntnisse überprüft wurde. Danach ging es dann auf die Tartanbahn nach Reichenbach, um die körperliche Fitness der Verbandsschiedsrichter zu kontrollieren. "Alle Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes, die im nächsten Jahr von der Landes- bis zur Dritten-Liga im Einsatz sind, haben ihre Leistungsprüfungen erfolgreich absolviert", betont VSO Jürgen Groh.
Somit müssten alle das notwendige Rüstzeug haben, um in der anstehenden Punkterunde ihren "Mann" oder ihre "Frau" zu stehen. Denn wie bereits im letzten Jahr ist der badische Fußballverband sowohl in der Verbandsliga mit Sonja Kuttelwascher, als auch in der Landesliga mit Nina Schneider jeweils mit einer Frau vertreten.
Neben dem Abprüfen der körperlichen, wie regeltechnischen Fähigkeiten, stand der Austausch und die Erfahrungen zum Online-Spielbericht, der zur vergangenen Spielrunde eingeführt wurde, auf dem Programm. Günter Vogel konnte dabei einige Anregungen und Verbesserungsvorschläge aus dem Plenum gewinnen, wobei alle Anwesenden einhellig der Meinung waren, dass die digitale Abwicklung eine Vereinfachung darstellt. Auch die "Gewaltprävention" wird bei den Schiedsrichtern immer bedeutender. Hierbei wurde die Körpersprache und das verbale Auftreten in Konfliktsituationen behandelt.  Mit Hilfe von zwei Polizei-Ausbildern wurden kritische Situationen in Rollenspielen dargestellt und das jeweilige Verhalten des Schiedsrichters analysiert und Verbesserungsvorschläge präsentiert, um mögliche Eskalationen schon im Keim zu ersticken.
Abgerundet wurden die Lehrgänge noch mit der Vorstellung des neuen Geschäftsführers Uwe Ziegenhagen, sowie der Anwesenheit von Günter Seith, dem Vizepräsidenten des badischen Fußballverbandes.
Mit all dem vermittelten Wissen sind die badischen Schiedsrichter gut gerüstet für die kommende Spielzeit.
Die Schiedsrichter bei den zwei Lehrgängen der Landesliga-Schiedsrichter
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Pascal Rohwedder beim DFB-Schülerlager in Duisburg

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Anfang Juli fand das jährliche DFB-Schülerlager in der Sportschule Duisburg/Wedau statt. Dabei überzeugte nicht nur das badische U15-Team unter der Leitung von Sportlehrer Damir Duganzic, sondern der bfv konnte durchaus auch auf den 21-jährigen Schiedsrichter Pascal Rohwedder aus Graben-Neudorf stolz sein. Mit 2 sehr sicheren Spielleitungen beeindruckte er die eingesetzten Beobachter, unter anderem auch den früheren DFB-Lehrwart Eugen Strigel.

Besonders positiv hervorgehoben wurden von den SR-Coaches aber Pascals Leistungen in 5 Einsätzen als SRA, wobei ihm natürlich seine große Erfahrung aus zahlreichen Einsätzen in den Junioren-Bundesligen zu Gute kam. „Man muss als Schiedsrichter akzeptieren, was der Assistent macht und anzeigt!“ so Striegel bei den ausführlichen Spielanalysen, die zum täglichen Programm der 21 eingesetzten Schiedsrichter aus sämtlichen Landesverbänden gehörten.

So kam es nicht von ungefähr, dass er von Lehrgangsleiter Hans-Jürgen Weber zusammen mit Daniel Leyhr aus Württemberg als SRA fürs Endspiel nominiert wurde. Das kampfbetonte Finale zwischen Hessen und Hamburg stand unter der Leitung des Berliners Petit Velici und wurde vom ehemaligen Bundesliga-Schiri Uwe Kemmling gecoacht. „Insgesamt haben wir schöne und schnelle Begegnungen gesehen. Da sich die Akteure einer meist fairen Spielweise bedienten, hatten es die Unparteiischen nicht allzu schwer“, betonte Pascal in seinem überaus positiven Resümee.

Doppelte Aufstiegs-Freude bei den Schiedsrichtern

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Marcel Göpferich (links) und Tobias Fritsch können sich über die Aufstiege freuen

Erfofgreich verlief die Saison 2010/11 für die badischen Schiedsrichter. Marcel Göpferich konnte in seinen 12 Regionalliga-Einsätzen in dieser Runde derart überzeugen, dass er künftig als Schiedsrichter in der 3. Liga tätig sein wird. „Damit sind wir nach dem Ausscheiden von Stephan Kammerer vor ein paar Jahren endlich wieder im Profifußball vertreten. Ich hoffe, dass wird uns einen weiteren Schub verleihen“, freut sich der Schiedsrichter-Obmann Jürgen Groh. Und das zu Recht. Schließlich kann er einen weiteren Aufstieg vermelden. Tobias Fritsch, der am Ende der Saison sowohl in der Oberliga, als auch in der A-Jugend-Bundesliga den ersten Platz belegte, wird künftig in der Regionalliga zum Einsatz kommen. Dort wird der Bruchsaler gemeinsam mit Dominik Bartsch und Andreas Bischof (beide Tauberbischofsheim) die Farben des Verbandes vertreten. Ivo Leonhardt dagegen wird in der neuen Runde in dieser Klasse nicht mehr vertreten sein. Er hat den Klassenerhalt leider knapp verfehlt und wird wieder in der Oberliga pfeifen. Zu ihm gesellen sich die bisherigen Oberliga-Schiedsrichter Tobias Schmitz (Mannheim), Michael Schroeter (Heidelberg), Michael Geggus (Karlsruhe), Markus Werthwein (Sinsheim) und David Gonzales, wobei letzterer sein Abschiedsjahr einläutet. Da Patrick Walz (Heidelberg) aus persönlichen Gründen seine Karriere beendet hat, konnten dieses Jahr zwei Verbandsliga-Schiedsrichter den Sprung in die Oberliga feiern. Aus dem bestehenden Förderkader überzeugten Cem Tekinarslan (Karlsruhe) und Stefan Faller (Bruchsal) am stärksten und wurden somit für die Oberliga nominiert. Der langjährige Verbandsliga-Schiedsrichter Sebastian La Rocca (BR) wird aus Altersgründen seine Karriere im Verband beenden. Ebenso nicht mehr dabei sind Ingo Schäfer (KA), der ein Studium im Ausland begonnen hat, und Michael Schild (PF), der nächste Runde wieder in der Landesliga pfeift.

In der Landesliga hat folgendes Quintett den Aufstieg zur Verbandsliga geschafft: Rohwedder (KA), Siegl (MOS), Friedlein (BCH), Schumann (TBB) und Stumpf (SNH).Während mit Grübel (BCH), Ott (KA) und Demirci (MA) lediglich drei Schiedsrichter die Klasse verlassen, kommen 12 neue Schiedsrichsrichter aus der Aufstiegsrunde hinzu.

Somit werden künftig ein Schiedsrichter in der 3. Liga, drei in der Regionalliga, sieben in der Oberliga, 23 in der Verbandsliga und 45 Schiedsrichter in der Landesliga zum Einsatz kommen.


Mit Abschluss der Runde gab es auch einige Veränderungen bei der Spieleinteilung. Während bisher die Verbandsliga von Horst Saling und die 3 Landesligen von Dieter Förster eingeteilt wurden, werden künftig alle Verbandsklassen nur noch von einem Einteiler bestückt. Dieses Amt wird der langjährige Oberliga-Schiedsrichter David Gonzales einnehmen. Darüber hinaus übernimmt er noch die Futsal-und Damen-Einteilung von Thomas Rößler. Jürgen Groh bedankte sich auf der VSA-Sitzung bei den scheidenden Einteilern für ihre geleistete Arbeit und wies darauf hin, dass sie ja in ihrer Funktion als Kreisobmänner weiterhin dem Verband und der Schiedsrichtergilde erhalten bleiben.

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J. Groh (mitte rechts) verabschiedet die scheidenden Einteiler H. Saling, T. Rößler und D. Förster

Frauenpower an der Pfeife

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Sonja Kuttelwascher (mitte) mit ihren Assistentinnen Evelyn Holtkamp und Nina Schneider

Wenn am 26. Juni 2011 in Berlin mit der Partie Deutschland-Kanada das Eröffnungsspiel der Frauen-WM startet, dann wird für vier Wochen der Frauen-Fußball im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Auch wenn in den letzten Jahren schon große Fortschritte gemacht wurden, erhoffen sich die Verantwortlichen nochmals einen immensen Schub für den Frauen-Fußball. Von diesem Großevent wollen aber auch die Schiedsrichter-Verbände profitieren, deren Zuwachsraten an weiblichen Schiedsrichter-Neulingen zwar hoch, aber im Vergleich zu den männlichen Kollegen dennoch zahlenmäßig deutlich unterrepräsentiert sind. So hat der DFB das Ziel formuliert, in den nächsten Jahren die Anzahl an Schiedsrichterinnen von derzeit ca. 2500 auf 10.000 zu vervierfachen.

Aus diesem Anlass haben wir uns mal die Schiedsrichterinnen des badischen Fußballverbandes unter die Lupe genommen und das einzige Frauengespann in der Herren-Verbandsliga zu einem Spiel begleitet. Es handelt sich um die Paarung Friedrichstal-Heidelsheim. Die Einteilung als Schiedsrichterin hat Sonja Kuttelwascher und ihr Team wie üblich per E-Mail erhalten. Die 24-jährige Chemie-Industriemeisterin pfeift bereits die zweite Saison in der Herren-Verbandsliga. Außerdem leitet sie noch Spiele in der Frauen-Regionalliga und assistiert in der 1. Frauen-Bundesliga an der Linie. Dadurch sind Bundesliga-Einsätze, wie z.B. in Saarbrücken oder Frankfurt die Regel. Aber es ist auch durchaus möglich, noch weitere Strecken zurücklegen zu müssen. So hatte sie diese Saison schon einen Einsatz im Ruhrgebiet, der eine lange Zugfahrt zur Folge hatte. „Manchmal bleibt einem vom Wochenende nur wenig übrig, aber das ist mir mein Hobby wert“, findet Kuttelwascher. Ihr Vorteil dabei ist, dass ihr Freund ihre Leidenschaft teilt und ebenfalls Schiedsrichter ist. „Das macht vieles leichter“, so Kuttelwascher weiter.

Beim heutigen Spiel stehen sich mit Friedrichstal und Heidelsheim zwei spielstarke Mannschaften gegenüber, die sich bis vor kurzem noch Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen konnten. Für ihre heutige Spielleitung stehen Sonja zwei junge, aber dennoch erfahrene Kolleginnen als Assistentinnen zur Seite. Die 19-jährige Nina Schneider, die im Jahr 2010 vom hessischen Fußballverband ins Badische wechselte, pfeift bereits die 2. Saison Herren-Landesliga und leitet ebenfalls Spiele in der Frauen-Regionalliga. Darüber hinaus ist die angehende Abiturientin als Schiedsrichter-Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga tätig. Die Anwendungsentwicklerin Evelyn Holtkamp komplettiert das Trio. Die 25-jährige ist seit 2003 Schiedsrichterin. Anfangs leitete sie samstags nur Jugendspiele, denn sie spielte selbst beim FC Oeding, in der Regionalliga West. Mit dem Beginn ihrer Abendschule konnte sie zeitlich nicht mehr am Training teilnehmen und seitdem konzentriert sie sich nur noch auf das Pfeifen. „Wenn man einmal davon infiziert ist, dann kann man von der Schiedsrichterei nicht mehr loslassen“, schmunzelt Evelyn. „Die Herausforderung besteht darin, sich 90 Minuten voll zu konzentrieren und möglichst keinen Fehler zu machen. Das ist das Faszinierende“, fügt Nina an. Dass sie das machen können, haben sie am heutigen Tage unter Beweis gestellt. Das Spiel endete 1:0 für Heidelsheim und das Bemerkenswerte dabei war, dass nur zwei gelbe Karten nötig waren. „Das ist für ein Verbandsliag-Spiel schon sehr wenig. Das zeigt die Akzeptanz der 3 Mädels heute auf dem Plätz“, so der Schiedsrichter-Coach Michael Mattern. Das wirft die Frage auf, ob es ein weibliches Schiedsrichter-Gespann leichter oder schwerer hat, von den Spielern akzeptiert zu werden? „Auf die Leistung kommt es an“, sind sich alles drei unisono einig. Bleibt zu hoffen, dass diesen drei symphatischen Schiedsrichterinnen noch viele weitere folgen, damit sie bei ihren künftigen Verbandsliga-Einsätzen keine Besonderheit mehr darstellen.


Zehn Jung-SR in der JVA ausgebildet

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Adelsheim (pm). Dass Sport über die Mauern der Justizvollzugsanstalt hinweg verbinden kann ist nicht nur in Adelsheim ein alter Hut. Seit über 30 Jahren bestehen enge Verbindungen der Jugendstrafanstalt zum heimischen SV Germania wie auch zum Badischen Fußballverband und der Sepp-Herberger-Stiftung. In den letzten Wochen stand nun für acht Insassen und zwei Bedienstete eine ungewöhnliche Prüfung an, die dem Fußball zehn neue Schiedsrichter „bescherte“. Damit wird verurteilten Regelbrechern die Möglichkeit geboten wird, als Unparteiische für die Einhaltung von Regeln zu sorgen, was allerdings die Besonderheit dieses Projekts ausmacht.

Die Initiative für einen Neulingslehrgang ging vom JVA-Sportbeamter Heiko Link aus, der nun selbst mit den jungen Strafgefangenen den Kurs absolvierte. Sie stieß überall auf offene Ohren. Die Buchener Schiedsrichtervereinigung war unter Regie von Obmann Horst Saling und Lehrwart Stefan Unmüßig bereit einen Lehrgang hinter Gefängnismauern abzuhalten, Kreisvorsitzender Klaus Zimmermann unterstützte das Vorgehen und der Badische Fußballverband stellte die finanziellen Mittel unbürokratisch zur Verfügung.

Anliegen der JVA ist ihrer Zweckbestimmung nach zwar nicht dem Fußball zum Schiedsrichternachwuchs zu verhelfen, doch die Vermittlung der Notwendigkeit und der Einhaltung von Spielregen auf allen Ebenen zählt Anstaltsleiter Rainer Goderbauer zum Kern der Erziehungsaufgabe des Jugendstrafvollzugs. Zum Abschluss der theoretischen Ausbildung, während der auch einige Interessenten die Segel strichen, dankte er Kursleiter Stefan Unmüßig und Obmann Horst Saling herzlich für ihren Einsatz. „Auch außerhalb des  Fußballs geht ohne Regeln gar nichts“ betonte er, die Befolgung, Überprüfung und Einhaltung von Regeln sei für die „Unparteiischen“ eine herausfordernde Aufgabe. Er freute sich, dass alle Prüflinge zum Erfolg kamen und beglückwünschte sie zu ihrem Durchhaltevermögen. An Unmüßig und Saling gewandt betonte er: „Sie haben den umfangreichen Lehrstoff lebendig und begreiflich vermittelt, der Lernerfolg unserer Jugendlichen wirkt deutlich über den Fußball hinaus!“. Stefan Unmüßig erhielt zum Dank eine in der JVA-Werkstatt gefertigte „Gitteruhr“. Fußballkreisvorsitzender Klaus Zimmermann war zur Feierstunde ebenfalls nicht mit leeren Händen angereist. Er hatte nicht nur einen Spielball für das JVA-Team im Gepäck, gemeinsam mit den Prüfbescheinigungen übereichte er den Absolventen Erstausstattungsmappen, die die Sepp-Herberger-Stiftung den Jung-Referees spendierte.

Jetzt wurde auch die Leistungsprüfung in der JVA von allen Jung-Schiedsrichtern bestanden, sodass die nächste Hürde genommen wurde. Richtig los mit der Schiedsrichterei geht es für die „Pfeifenmänner“ aber erst, wenn die Haft hinter ihnen liegt, bis dahin ist nur der Sportbetrieb hinter der Mauer ihr Betätigungsfeld. Da in Fußballvereinen jedoch stets ein Mangel an qualifizierten Schiedsrichtern herrscht, erhoffen sich die Kurs-Verantwortlichen für die Lehrgangsabsolventen nach der Haftentlassung einen erleichterten Zugang zu den Vereinen. „Dies könne eine gute Hilfestellung und ein wichtiger Schritt zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft sein, die nach wie vor eine große Herausforderung darstellte“, betont Heiko Link.

Sechs der zehn Nachwuchs-Schiedsrichter, die sich bereits in der „Haftlockerung“ befinden, konnten als „kleine Belohnung“ das Länderspiel Deutschland - Uruquay  in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena verfolgen, um dort sofort auch einem international tätigen Schiedsrichtergespann über die Schulter schauen zu können. Der Badische Fußballverband machte diesen Besuch mit Freitickets möglich.

Neues Merkblatt erschienen / Ombudsmann für Schiedsrichter

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Für die Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes ist ein neues Merkblatt erschienen. Darin sind alle Anweisungen aufgelistet, die ein Schiedsrichter bei seinen Einsätzen beachten muss.

Außerdem beschloss der Verbandsvorstand einen Ombusmann für Schiedsrichter-Angelegenheiten zu installieren.
Als Ombudsmann für die badischen Schiedsrichter konnte Hans-Jürgen Pohl gewonnen werden. Er war jahrzehntelang als Unparteiischer tätig, gehörte zur Vorstandschaft der Kreisschiedsrichtervereinigung Mannheim, ist jetzt aber in keinem Gremium innerhalb des Verbandes und der Kreise mehr tätig. Und somit die richtige, unabhängige Vertrauensperson für unsere aktiven Schiedsrichter.
Hans-Jürgen Pohl steht für vertrauliche Probleme zur Verfügung und garantiert ebenso Vertraulichkeit.

Wie erwähnt: Er gehört keinem Gremium an und wird sich, falls erforderlich, nur direkt mit dem Präsidenten in Verbindung setzen.

Alle weiteren Infos zum Ombusdmann und das neue Merkblatt mit den Anweisungen zum Download gibt es unter der Rubrik Service

FIFA-Assistent referiert bei der Halbzeittagung

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Jan-Hendrik Salver bei seinem Referat in Bammental
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Bei der diesjährigen Halbzeittagung der Schiedsrichter in Bammental konnte der Verbandsschiedsrichter-Obmann Jürgen Groh den Anwesenden einen hochkarätigen Besucher präsentieren. Trotz einer englischen Woche ließ es sich der FIFA-Assistent Jan-Hendrik Salver nicht nehmen, einen Tag nach dem Bundesliga-Spiel in Hanover bei den badischen Referees vorbeizuschauen. Dabei referierte der 41jährige Stuttgarter über die Anforderungen an einen Bundesliga-Assistenten und gab einige spannende Einblicke in den Profibereich. So reist bei Bundesliga- und internationalen Spielen das gesamte Schiedsrichter-Gespann immer einen Tag zuvor an. Um das zeitlich zu schaffen, ist er bereits vor einigen Jahren beruflich etwas kürzer getreten. Er arbeitet nur noch 80% und hat dadurch einen Tag in der Woche frei, den er zur Anreise nutzen kann. Dennoch braucht er für sein geliebtes „Hobby“ fast alle Urlaubstage. Seit 1997 ist er als Assistent in der Bundesliga und hat bereits 234 Einsätze hinter sich. Zwischen 150 und 170 Tage im Jahr ist er für die Schiedsrichterei unterwegs. Neben den Schiedsrichter-Einsetzen stehen regelmäßig Stützpunkttreffen beim DFB und der FIFA auf dem Programm. Um körperlich hundertprozentig fit zu sein, trainiert er fünf Mal in der Woche seine Fitness. Aber auch die Regelschulung betreibt er intensiv. So schaut er sich jedes seiner Spiele nochmals auf DVD an und analysiert seine Stärken und Schwächen. Dabei ist es ihm wichtig alle Eventualitäten, die auf dem Sportplatz passieren können, schon einmal im Kopf durchzuspielen. Somit kann er bei den Entscheidungen auf dem Feld blitzschnell reagieren. In seinem Powerpoint-Vortrag zeigte er auch einige sehr interessante Grafiken. So entschied er in der letzten Saison im Schnitt nur 2,9 Mal pro Spiel auf Abseits. Das führte bei den Zuhörern zu einem kurzen Raunen, denn sie sind es aus ihren Klassen gewöhnt, deutlich öfter auf Abseits entscheiden zu müssen. Auch die Kommunikation innerhalb des Gespannes unterscheidet sich grundlegend. Während man sich in der Verbandsliga höchstens über die Funkfahnen Zeichen geben kann, agieren die Bundesliga-Gespanne mit Headsets. Dadurch können sie sich über das ganze Spiel hinweg hilfreiche Anweisungen geben. Zum Abschluss zeigte er einen kurzen Film mit persönlichen Eindrücken von der WM 2010 in Südafrika, bei der er im Gespann von Wolgang Stark im Einsatz war. Neben der WM 2006 und Olympia 2008 war dies somit bereits sein drittes großes Turnier. Daher war es nicht verwunderlich, dass alle Zuhörer gespannt den Ausführungen lauschten. Vielleicht wird einmal ein badischer Schiedsrichter in die Fußstapfen von Jan-Hendrik Salver treten.

Am Ende bedankte sich Jürgen Groh beim Referenten und wünschte viel Glück für das bevorstehende Länderspiel Frankreich-Brasilien am Mittwoch in Paris, bei dem er zusammen mit Wolfgang Stark und Mike Pickel im Einsatz ist.

3-tägiger Förderkader-Lehrgang auf der Sportschule

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Die Förderkader-Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes
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Am letzten Januar-Wochenende fand traditionell der SR-Lehrgang für die Fördergruppen der Verbandsliga und Landesliga statt. Dieser Kader umfasst seit der Neukonzeption des Förderkonzeptes insgesamt 11 Schiedsrichter. ZU dieseb wurden weitere 7 im Jungschiedsrichter eingeladen, die ebenso im Fokus stehen. Somit konnte der Verbandsschiedsrichter-Obmann Jürgen Groh insgesamt 18 Teilnehmer begüßen, die von Freitag bis Sonntag in der Sportschule Schöneck weilten. Zu ihnen gesellten sich am Samstag noch 6 Coaches, die zusammen mit den Schiedsrichtern verschiedene Rollenspiele und Video-Analysen zu kniffligen SR-Entscheidungen durchführten. Neben dem obligatorischen Regeltest standen noch einige interessante Referate auf dem Programm. So referierte Thomas Längle über "Der Schiedsrichter als Persönlichkeit" und Ronald Möhlenbrock über das Thema "Teamarbeit", das bei Gespannsspielen sehr wichtig ist. Ein weiterer Highlight waren die abwechslugsreichen Konditions- und Koordinationsübungen, die von Sportlehrer Damir Dugancic in spielerischer Form angeboten wurden. Abends im Turmbergstübl ergaben sich viele informelle Gespräche untereinander in gemütlicher Runde. So konnte der Verbandslehrwart Ronald Möhlenbrock beim Abschluss des Lehrgangs zufrieden feststellen, dass "solche Lehrgänge auf der Sportschule das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Selbstbewusstsein unserer Nachwuchsreferees enorm stärken. Dazu geben sie uns auch gleichzeitig die Möglichkeit, diesen jungen Talenten das nötige Rüstzeug zum richtigen Umgang mit Sielern, Trainern und Vereinsoffiziellen vor, während und nach dem Spiel mitzugeben." Auch der Schiedsrichter-Vorsitzende Jürgen Groh war voll des Lobes: "Wer die 3 Tage hier zusammen mit diesen engagierten und lernwilligen jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern erlebt hat, kann nur begeistert sein. Das bestärkt mich in meiner Auffassung, dass wir in unserem neuen Förderkonzept auf dem richtigen Weg sind!"

Tauberbischofsheim gewinnt das Jubiläumsturnier

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Am Samstag, den 22. Januar 2011, fand in der Pestalozzi-Halle in Graben-Neudorf das traditionelle Hallenturnier der Schiedsrichter des badischen Fußballverbandes statt.

Seit 1981 wird es jährlich veranstaltet und daran nehmen alle neun Schiedsrichtervereinigungen teil. Somit konnte man dieses Jahr mit der 30. Auflage ein Jubiläum feiern, das an Spannung nicht zu überbieten war. Seit drei Jahren wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ nach Futsal Regeln gespielt. Dadurch konnte keiner der Anwesenden ahnen, dass der Turniersieger bis zum letzten Spiel noch nicht ermittelt sein wird. Nach jeweils sieben absolvierten Partien waren die Schiedsrichter aus Tauberbischosheim und Pforzheim punktgleich, wobei die Odenwälder das bessere Torverhältnis aufweisen konnten. Somit mussten beide Mannschaften ihr letzten Spiel gewinnen, um die Chance auf den Turniersieg zu wahren. Dabei mussten die Taubertaler zuerst antreten. Sie bezwangen die Schiedsrichter aus Bruchsal lediglich mit 2:1 und mussten daher bis zum Schluss um ihren Sieg zittern. Denn sollten die Pforzheimer die letzte Begegnung des Turnieres gegen Mannheim mit drei oder mehr Toren Unterschied für sich entscheiden, hätten sie ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Doch am Ende reichte es nur zu einem 3:1 Sieg. Dadurch konnte die Schiedsrichtervereinigung Tauberbischofsheim aufgrund des besseren Torverhältnisses seit mehr als 20 Jahren wieder einmal den Turniersieg erringen. Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich der Gastgeber Thomas Rößler, der Obmann der Karlsruher Schiedsrichter, bei allen Anwesenden für den sportlich fairen Turnierverlauf und überreichte jedem Spieler der Siegermannschaft eine Uhr, die er bei seinen nächsten Schiedsrichtereinsätzen sicherlich gut gebrauchen kann. Mit 11 Treffern wurde der Oberliga-Schiedsrichter Michael Schröter als bester Torschütze ausgezeichnet und Mustafa Bagci von den Mannschaften zum besten Torhüter gewählt. Damit konnten die Heidelberger Schiedsrichter neben ihrem 3. Platz auch beide Sonderauszeichnungen für sich verbuchen. Sinsheim wurde vierter und Mannheim landete vor Karlsruhe auf dem fünften Platz. Die Schiedsrichter aus Mosbach, Buchen und Bruchsal belegten die Plätze sieben, acht und neun.


Alle Ergebnisse und die Tabelle - Hier klicken


Die Sieger der letzten Jahre (bis 1981)


Futsal-Kurs in Sinsheim mit 10 Neulingen beendet

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Die 10 Neulinge mit ihren Ausbildern David Gonzalez und Stefan Werner
Am 04. Dezember fand in Michelfeld ein Tageslehrgang statt, bei dem sich bereits aktive Fußball-Schiedsrichter zu Futsal-Schiedsrichtern ausbilden lassen konnten. Bei Futsal handelt es sich um eine neue Art des Hallenfußballs, der ohne Körperkontakt gespielt wird. Dabei sollen die technischen Fähigkeiten der Spieler stärker im Vordergrund stehen. "Durch das körperlose Spiel ist die Verletzungsgefahr für die Spieler viel geringer und man sieht schönere Ballkombinationen als beim klassischen Hallenfußball", schwärmt Gonzalez, der Futsal-Koordinator von Rhein-Neckar. Während man zu Beginn vielleicht von einer kurzen Modeerscheinung ausgehen konnte, muss man heute sagen, dass sich Futsal in Deutschland bereits etabliert hat. "Wir spielen schon seit mehreren Jahren in einer eigenen Meisterschaftsrunde und die Strukturen werden immer professioneller", so Stefan Werner, der als längjähriger Futsal-Schiedsrichter bei der Durchführung dieses Kurses als Referent fungierte. Mit reichlich Fachwissen ausgestattet können nun die neuen Futsal-Schiedsrichter in die bald beginnende Meisterschaftsrunde gehen. Dabei fällt auch dem Sinsheimer Schiedsrichter-Obmann Dieter Förster ein Stein vom Herzen. "Nachdem wir unseren Fußball-Schiedsrichter-Lehrgang bereits zum zweiten Mal absagen mussten, sind wir jetzt zumindest zufrieden, diesen Kurs erfolgreich durchgeführt zu haben. Somit haben wir bei der Besetzung dieser Hallenrunde wenigsten etwas mehr Luft", so Förster.
Bleibt der Schiedsrichter-Vereinigung Sinsheim noch zu wünschen, dass es ihr gelingen wird, im nächsten Jahr einen Fußballschiedsrichter-Lehrgang erfolgreich durchführen zu können.


Zwischenzeitlich wurde noch ein weiterer Lehrgang in Heidelberg durchgeführt. Somit kann sich die Region Rhein-Neckar über 2 erfolgreich durchgeführte Futsal-Lehrgänge freuen.
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Weitere Futsal-Neulinge für die Region Rhein-Neckar

Neues Förderkonzept verabschiedet / Gonzalez wird neuer Spieleinteiler

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Der aktuelle Verbandsschiedsrichter-Ausschuss des badischen Fußballverbandes
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Auf der letzten VSA-Sitzung im November wurde das neue Förderkonzept verabschiedet. Das Ziel hierbei ist es, die jungen und hoffnungsvollen Talente noch früher zu sichten und dadurch gezielter fördern zu können. Dafür werden die 9 Kreise in 3 Regionalgruppen unterteilt. Diese sind Mittelbaden, Rhein-Neckar und Odenwald. Zukünftig sollen jeweils die 3 Obmänner zusammen die Kandidaten für die Nachwuchsrunde auswählen, um wirklich die besten Jungschiedsrichter für die anstehende Aufstiegsrunde generieren zu können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Schiedsrichter alle von den gleichen Coaches betreut werden, um eine objektive Beurteilung zu gewährleisten. Darüberhinaus sollen in überregionalen Stützpunkttreffen die potentiellen Talente mit den bereits auf Verbandsebene etablierten Schiedsrichtern zum Erfahrungsaustausch zusammen kommen.

Ein weiteres Thema war die Benennung des künftigen Spieleinteilers für die Verbands- und Landesliga. Mit großer Mehrheit votierten die VSA-Mitglieder für den langjährigen Oberliga-SR David Gonzalez, der mit Abschluss der laufenden Runde seine Schiedsrichter-Karriere auf Verbandsebene beenden wird. "Es war uns ein Anliegen, jemanden zu finden, der sowohl bei den Schiedsrichtern, beim Verband, als auch bei den Vereinen großen Ansehen genießt", ist VSO Jürgen Groh sichtlich foh über die Bereitschaft von Gonzalez, sich auch nach Ende seiner Karriere in den Dienst der Schiedsrichter zu stellen. Nachdem ihm auch der Verbandsvorstand das Vertrauen ausgesprochen hat, verbleiben ihm noch einige Monate Vorbereitungszeit bis zu seinem Amtsantritt im Sommer 2011.

Neulingskurse in 3 Kreisen beendet - Sinsheim startet neuen Versuch

Die Schiedsrichter-Neulinge aus Bruchsal
Die Schiedsrichter-Neulinge aus Bruchsal zusammen mit ihren Lehrgangsleitern

In den Fußballkreisen Mannheim, Bruchsal und Buchen sind die Neulingskurse erfolgreich absolviert worden. Insgesamt kann sich der badische Fußballverband über 39 neue Schiedsrichter freuen, die sich folgendermaßen auf die Kreise verteilen: In Mannheim haben 13 Anwärter die Prüfung bestanden, in Bruchsal sind es 14 und in Buchen haben 12 Neulinge den Kurs erfolgreich beendet. "Besonders erfreulich ist, dass wir so viele Jugendliche animieren konnten, die Schiedsrichter-Prüfung abzulegen. Das lässt für die Zukunft hoffen", so Jürgen Groh, der Vorsitzende der badischen Schiedsrichter. Denn wer eine erfolgreiche Karriere anstrebt, der sollte möglichst früh beginnen. Aber keine Sorge! Auch wenn man bereits älter als 30 oder 40 Jahre ist, so ist es nicht zu spät, mit dem "Pfeifen" anzufangen. "Durch die hohe Fluktuation in den letzten Jahren, benötigen wir ständig neue Schiedsrichter in allen Altersklassen", so Groh weiter, dem aber auch einige Sorgenfalten ins Gesicht geschrieben sind. Denn es gibt Grund zur Beunruhigung. In Sinsheim musste der Neulingskurs abgesagt werden. Lediglich 2 Interessenten konnte man zum Start begrüßen. "Bei so wenig Teilnehmern konnten wir den Kurs nicht durchführen. Dafür sind die Kosten dann doch zu hoch", begründet Dieter Förster, der Vorsitzende der Sinsheimer Schiesdrichter, die Absage. Allerdings will man am 22. November 2010 um 18.30 Uhr im Clubhsaus des TSV Michelfeld einen neuen Versuch starten. "Wir haben nochmals alle Vereine darum gebeten, kräftig Werbung dafür zu machen und Interessierte zu melden. Denn sollte der Kurs wieder nicht stattfinden, wird es allmählich schwierig, den Spielbetrieb aufrecht zu halten", nimmt Förster die Vereine in die Pflicht. Also bleibt zu hoffen, dass dieses Mal genügend Teilnehmer erscheinen, um den Kurs durchführen zu können.



Alle Infos zum Neulingskurs in Sinsheim gibt es hier

U19 EM-Qualifikationsturnier: Stefan Werner als SR-Betreuer im Einsatz

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Von 07. bis 13. Oktober 2010 fand in Deutschland die erste Qualifikationsrunde zur UEFA-U19-EM statt, in der sich die deutsche Mannschaft gegen Andorra, Nordirland und die Schweiz durchsetzen musste und dies mit Erfolg als Gruppenerster tat. Die insgesamt sechs Partien wurden allesamt im Rhein-Neckar-Gebiet ausgetragen: Die Spielstätten waren das Hardtwaldstadion (Sandhausen), das Sportzentrum Süd (Heidelberg), das Waldseestadion (Forst), das Dietmar-Hopp-Stadion (Hoffenheim) und das Carl-Benz-Stadion (Mannheim). Die Spiele in Mannheim und Hoffenheim wurden sogar live im Fernsehen übertragen. Die Unparteiischen bei diesem Turnier kamen aus Finnland, Frankreich und Montenegro und hießen Mattias Gestranius (FIN), Jonas Turunen (FIN), Olivier Thual (FRA), Cyril Saint Cricq Lombre (FRA), Nikola Dabanovic (MNE), Dejan Sakovic (MNE). Vom Hessischen Fußballverband waren Marco Unholzer als zusätzlicher Schiedsrichter-Assistent und Karl Wiatrek als 4.Offizieller und Schiedsrichter-Betreuer dabei. Vor Ort war aber auch ein badischer Schiedsrichter im Einsatz, nämlich Stefan Alexander Werner. Er übernahm die Aufgabe des Fahrdienstes für die Referees und unterstützte bei der Betreuung. Dafür wurde er vom DFB mit einem Fahrzeug ausgestattet. Als erste Amtshandlung holte er die Referees am Flughafen in Frankfurt ab und fuhr sie nach Walldorf ins Holiday Inn . Dort waren alle Schiedsrichter, Betreuer und Teams untergebracht.

Nach jedem Spieltag fand für die Schiedsrichter eine Analyse der Spiele statt, in der strittige Situation diskutiert und bewertet wurden. Neben ihren täglichen Sportübungen, hatten die Schiedsrichter aber auch Zeit, die Region kennen zu lernen.

"Es war eine große Ehre und Freude für mich in meiner recht jungen Schiedsrichter-Karriere, eine ganze Woche mit FIFA-Referees verbringen zu dürfen und diese bei ihren Spielen zu unterstützen", blickt Stefan Werner auf das Qualifikationsturnier zurück. Dabei konnte er das ein oder andere Mal mit den ausländischen Schiedsrichtern ins Gespräch kommen und somit wertvolle Erfahrungen sammeln.

Förderlehrgang für die Nachwuchsschiedsrichter auf Schöneck

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Die Nachwuchs-Schiedsrichter nach der Leistungsprüfung in Reichenbach

Vom 08.10. -10.10.2010 fand auf der Sportschule der Lehrgang für die Aufstiegsrunde nzur Landesliga statt. Alle Teilnehmer kamen pünktlich an der Sportschule an, so dass sie Hans-Peter Mocsnek als Lehrgangsleiter alle recht herzlich begrüßen konnte. Nach dem Regeltest am Freitagabend erläuterte Jürgen Groh, der Vorsitzende der badischen Schiedsrichter, die Erwartungen des Verbands-Schiedsrichterausschusses an die Teilnehmer. Rechtzeitig zum Länderspiel Deutschland - Türkei konnte der 1. Tag abgeschlossen werden. Nach dem Sieg der Nationalmannschaft traf man sich noch in der Turmbergstube zum gemütlichen Beisammensein.

Gut ausgeschlafen ging es Samstag mit den Thema „Persönliche Strafen“ weiter. Nachfolgend fuhren die Teilnehmer zur Leistungsprüfung nach Reichenbach. Bei idealen Bedingungen konnte diese dann durchgeführt werden.  Nach dem Mittagessen referierte Dr. Thomas Längle über „Kommunikation: der Schlüssel zum Erfolg“ und „Kriterien des Beobachtungswesen“. Mit dem Referat „Stellungspiel und Laufleistung“ von Hans-Peter Mocsnek ging ein ereignisreicher und anstrengender Tag dem Ende entgegen. Nach dem Abendessen wurde dann das Ergebnis der Regeltests bekannt gegeben. Abgeschlossen wurde der Tag dann durch einen gemeinsamen Sauna-Besuch.

Am 3. Tag stand bei kühlen Temperaturen eine Praxiseinheit auf dem Programm. Teamarbeit und Stellungspiel wurde von den Teilnehmern selbst dargestellt und vermittelt. 

Danach referierte Siegfried Müller, der Geschäftsführer des badischen Fußballverbandes, über die administrativen Vorgaben.

Zum Lehrgangsabschluss wurde mit der modernernen Lehrmethode "Aquarium" das Thema „Vorteil - Nicht nur eine Frage der Erfahrung“ vermittelt. Nach der Aussprache endete der Lehrgang mit dem Mittagessen.

Künftig ein badisches SR-Quartett in den Regionalligen


Der Badische Fußballverband wird ab der neuen Saison mit vier Unparteiischen in den drei Regionalligen vertreten sein. Während Marcel Göpferich (Bretten-Bauerbach), Dominik Bartsch (Böttigheim) und Andreas Bischof (Külsheim-Hundheim) der vierten Spielklassen weiterhin angehören, kommt nunmehr Ivo Leonhardt als Aufsteiger neu hinzu. Der 27-jährige Hockenheimer hat in der abgelaufenen Punkterunde in der Oberliga Baden-Württemberg in seinen Spielleitungen derart überzeugt, dass er den Regionalligaaufstieg erreichte. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, so Ivo Leonhardt, der 2002 seine Prüfung als Schiedsrichter ablegte. Effektiv feiert der Hockenheimer einen „Doppelaufstieg“, denn zusammen mit Marcel Göpferich steht er in der dritten Liga bei Marco Achmüller (Bayern) als Assistent an der Außenlinie, was für ihn ebenso Neuland bedeutet. „Es freut mich natürlich, dass wir einen weiteren jungen, hoffnungsvollen Referee nach oben bekommen haben“, erwähnt Schiedsrichterobmann Jürgen Groh, „denn dadurch sind wir in der Regionalliga gut aufgestellt. Jetzt gilt es, dass zumindest einer dieser Vier die nächste Stufe erklimmt, um so langsam aber sicher wieder einmal ganz vorne ebenfalls dabei zu sein“. Für Andreas Bischof erfolgt die Assistententätigkeit in der dritte Liga bei Martin Petersen (Württemberg) und Dominik Bartsch befindet sich bei Arno Blos (Württemberg) im Drittliga-Gespann.

In der Regionalliga wird Aufsteiger Ivo Leonhardt mit seinen beiden Assistenten Tobias Schmitz (Edingen-Neckarhausen) und Michael Schröter (Eberbach) in den Stadion anzutreffen sein. Bei Dominik Bartsch stehen die beiden südbadischen Referees Andreas Dusch und Philipp Traeder an der Seitenlinie, während das Gespann von Andreas Bischof die beiden württembergischen Unparteiischen David Paulat und Volker Stellmach komplettieren. Die Assistenten von Marcel Göpferich sind Michael Walther (Südbaden) und Tobias Fritsch (Bruchsal-Untergrombach). Von den badischen Oberliga-Referees ist auch Markus Werthwein (Rauenberg) als Regionalligaassistent tätig, nämlich bei Jonas Weickenmeier aus Hessen.




Ehemaliger FIFA-Schiedsrichter referierte bei der Halbzeittagung

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Jürgen Groh bedankt sich bei Aron Schmidhuber für den interessanten Vortrag
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Für die diesjährige Halbzeittagung, die im Clubhaus des FC Kirrlach stattfand, ist es dem Verbands-Lehrwart, Ronald Möhlenbrock, gelungen, den 142-fachen Bundesliga-Schiedsrichter Aron Schmidhuber als Gastreferenten zu gewinnen. Höhepunkt seiner Karriere, die bis 1994 andauerte, war sicherlich die Teilnahme an der WM 90 in Italien. Nur durch das gute Abschneiden der Deutschen Mannschaft, die ja bekanntlich den WM-Sieg errang, waren für ihn lediglich 2 Einsätze im Turnier möglich.

Auch wenn seine aktive Laufbahn bereits einige Jahre zurück liegt, hat er dennoch nichts von seiner Faszination für die Schiedsrichterei verloren. Davon konnten sich die anwesenden Verbands-Schiedsrichter überzeugen. Gleich nach den Begrüßungsworten des Verbandsschiedsrichter-Obmanns, Jürgen Groh, referierte Schmidhuber über Möglichkeiten der Leistungsteigerung bei Schiedsrichtern. Dabei verdeutlichte er immer wieder seine Ausführungen mit vielen praktischen Beispielen und Erfahrungen aus seiner aktiven Zeit.

Nach dem Mittagessen berichtete Andreas Pitz, Mitglied der Spruchkammer Mannheim, über die Zusammenarbeit zwischen den Schiedsrichtern und den Sportgerichten, sowie daraus resultierenden Verbesserungsmöglichkeiten. Abgerundet wurde das Treffen durch den Besuch von Siegfried Müller, dem Geschäftsführer des Badischen Fußballverbandes. Nach seinen Ausführungen zur bevorstehenden Rückrunde, überraschte er die Anwesenden mit einem Präsent. Er hatte für jeden Schiedsrichter einen Trainingsanzug in den Farben des Verbandes dabei. Somit gehen die Verbandsschiedsrichter nach diesem Lehrgang gut gerüstet in die bevorstehenden Spiele.

Förderschiedsrichter treffen sich auf Schöneck

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Harmonisch vereint: Die Schiedsrichter und die Coaches bei ihrem Lehrgang auf der Sportschule
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Am letzten Januarwochenende fanden sich unsere 20 Schiedsrichter des Förderkaders der Landes- und Verbandsliga der Saison 2009/2010 zum Lehrgang auf der Sportschule Schöneck ein. Nach der Begrüßungsrede durch unseren Verbandsschiedsrichterobmann Jürgen Groh freitagabends folgte ein gemeinsamer Regeltest, um den Leistungsstand der Gruppe zu überprüfen. Anschließend wurde über die Erwartungen des Verbandsschiedsrichter-Ausschusses an die hoffnungsvollen Nachwuchs-Schiedsrichter gesprochen. Die Lehrgangsteilnehmer wurden am Samstagmorgen von unseren Coaches (inkl. 3 Coaches-Anwärter) ergänzt. Nach Aufteilung in Gruppen, welche aus Schiedsrichtern und Coaches bestanden, wurden gemeinsam u.a. Vorschläge zur Zukunft des Schiedsrichterwesens in seiner Struktur und zur Transparenz der Wahrnehmung der Schiedsrichter in der Öffentlichkeit erarbeitet. Im Anschluss an die Gruppenarbeiten wurden die Ergebnisse im Plenum den restlichen Teilnehmern vorgestellt und diskutiert. In Folge dessen wurden durch Verbandslehrwart Dr. Ronald Möhlenbrock, unter dem Gesichtspunkt „Körpersprache des Schiedsrichters" und "Verhalten des Schiedsrichters“, spezielle Videoszenen aus der Halbzeittagung des DFB ausgesucht und diese den Teilnehmern besprochen. Abgeschlossen wurde der Lehrgang durch zwei Rollenspiele. Dabei wurden zwei Schiedsrichter ausgewählt und - ohne Vorwissen - mit einem Bestechungsversuch vor dem Spiel konfrontiert. Beide Fälle wurden auf Video aufgenommen und hinterher allen Beteiligten zur Analyse vorgespielt. Anschließend wurde über das Verhalten der beiden Schiedsrichter diskutiert, sowie Vorschläge, Tipps und Ratschläge zum Thema "Verhalten und Auftreten" erarbeitet. Ziel dieser ungewöhnlichen Aktion war es, die Schiedsrichter für bestimmte Konfliktsituationen zu trainieren. 

Pforzheim gewinnt das 29. Schiedsrichter-Hallenturnier

Knapp vor Karlsruhe (19 Punkte) und Veranstalter Tauberbischofsheim (17) gewannen die Unparteiischen aus Pforzheim (20 Zähler) das 29. Schiedsrichter-Hallenturnier des Badischen Fußballverbandes in der Laudaer Stadthalle und wurden damit Nachfolger von Titelverteidiger Heidelberg, der lediglich auf dem fünften Rang einkam. Pforzheim holte sich den Vorteil durch einen Sieg gegen Vizemeister Karlsruhe (2:1) und ein 1:1 Unentschieden gegen Tauberbischofsheim, während die beiden Verfolger gleichzeitig remisierten und sich damit gegenseitig Punkte abnahmen. Keinen Einfluss auf die Titelvergabe hatte das Schlusstrio Buchen, Mosbach und Bruchsal, das lediglich auf fünf Zähler kam. Aber auch Heidelberg und Mannheim boten zu unterschiedliche Leistungen, um ernsthafte Konkurrenten für das Führungstrio zu sein. Hier konnte lediglich Sinsheim noch etwas mithalten, verlor jedoch die letzte Auseinandersetzung gegen Karlsruhe. Unter den vielen Besuchern weilte auch der Bürgermeister von Lauda, Thomas Maertens, der nicht nur den Turnieranstoß machte, sondern auch die Stadthalle kostenlos für die Schiedsrichter zur Verfügung stellte. Bewährt hat sich erneut, dass die Veranstaltung nach Futsal-Regeln ausgetragen wurde. „Die Spiele verliefen ohne besondere Vorkommnisse und wurden von den Schiedsrichtern mit viel Engagement und Elan ausgetragen“, stellte Verbandsobmann Jürgen Groh bei der Siegerehrung fest. Bei den 36 Begegnungen fielen 93 Tore. Hiervon hatten Kürsad Yildrim (Tauberbischofsheim) mit acht Treffern den größten Anteil, gefolgt von Michael Geggus (Karlsruhe) mit sieben, sowie Uwe Reible (Pforzheim) und Sami Maliha (Karlsruhe), die jeweils sechs Mal ins Schwarze trafen.


Alle Ergebnisse und die Tabelle

Stephan Kammerer für die Futsal-Europameisterschaft nominiert

Schiedsrichtervereinigung Heidelberg feierte ihr 90-jähriges Jubiläum

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Der Kreisvorsitzende, Johannes Kolmer, gratuliert dem Obmann, Hans-Dieter Krieg, zum Jubiläum
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Am Montagabend, den 14.12.09, konnte der SR-Obmann des Kreises Heidelberg,
Hans-Dieter Krieg, im Clubhaus des FC Schatthausen viele Ehrengäste und die
Schiedsrichter des Kreises Heidelberg zur 90-Jahr-Feier begrüßen. Im gut besuchten
Clubhaus gingen Klaus von Taschitzki, Johannes Kolmer und der jetzige Obmann
Hans-Dieter Krieg in ihren Ansprachen auf die vergangenen 90 Jahre der SRVgg Heidelberg ein. Als man dann die Geschichte der
Heidelberger Schiedsrichter hatte Revue passieren lassen und der Kreisvorsitzende
Johannes Kolmer ein Präsent des Fußballkreises in Scheckform übergeben hatte, ließ
man die Feier bei einem gemeinsamen Essen in gemütlicher Runde ausklingen.

Förderschiedsrichter treffen Bundesliga-Referee Marco Fritz

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DFB-Lehrwart Eugen Striegel analysiert die Leistung des Schiedsrichter-Gespanns
Am Freitag trafen sich die Schiedsrichter des Förderkaders, sowie weitere hoffnungsvolle Jung-Schiedsrichter des Badischen Fußballverbandes, zu einem ihrer regelmäßigen Stützpunkttreffen.
Ziel dieser Aktion soll es sein, junge und aufstrebende Talente, die bereits in der Landes- oder Verbandsliga pfeifen, möglichst früh und effizient zu fördern, damit sie in den nächsten Jahren den Sprung in eine der höheren Ligen schaffen.
Dieses Mal stand die Beobachtung eines Fußballspieles auf dem Programm. Dafür hatte sich der Verbandschiedsrichter-Obmann, Jürgen Groh, etwas Besonderes einfallen lassen. Die gesamte Gruppe besuchte die 2. Bundesliga-Begegnung zwischen dem KSC und der TUS Koblenz, um einmal dem Profi auf die Pfeife zu schauen. Dieser war heute Marco Fritz, der mit seinen Assistenten, Volker Wezel und Florian Steinberg, die Partie souverän leitete und lediglich 2 gelbe Karten benötigte.
Nach dem Spiel ließen sie es sich nicht nehmen, zuasammen mit dem Schiedsrichter-Coach Eugen Striegel – zugleich auch DFB-Schiedsrichter-Lehrwart – der Fördergruppe im Jugendraum des KSC einen Besuch abzustatten.
In dieser familiären Atmosphäre konnten die jungen Schiedsrichter ihre großen Vorbilder näher kennen lernen und auch einige Fragen stellen. So konnten sie zum Beispiel erfahren, dass der Einsatz eines Headsets die Kommunukation innerhalb des Gespannes deutlich erhöht oder dass Volker Wezel gerade von einer vierwöchigen Nigeria-Reise zurückgekehrt ist, bei der er bei Wolfgang Stark als Assistent fungierte. Anschließend konnte sich der ein oder andere noch eine Autogrammkarte ergattern, die ihn noch lange an diesen unvergesslichen Abend erinnern wird.

   
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